Zwettl

Erstellt am 24. August 2016, 05:31

von Michael Salzer

Warm: „Nicht nur gute Luft“. Das österreichische Nationalteam nützt die optimalen Bedingungen in Zwettl in Form eines Trainingslagers. Union Waldviertel formiert sich zurzeit neu.

Zurück im Waldviertel: Ex-URW- und Nationalteam-Spieler Anton Menner (Mitte) beim Krafttraining in Zwettl, unter Beobachtung von URW-Manager Werner Hahn, Co-Trainer Michael Merten, ÖVV-Teamchef Michael Warm und Chili Gym-Geschäftsführer Jürgen Hobiger (von links).  |  Salzer

Das österreichische Volleyball-Nationalteam absolviert zurzeit ein mehrtägiges Trainingslager in Zwettl. „Wir sind nicht nur wegen der guten Luft hier“, lacht ÖVV-Teamchef Michael Warm im NÖN-Gespräch. „Die Waldviertler haben in den letzten Jahren sehr gute Bedingungen für Spitzenvolleyball geschaffen, haben jetzt auch eine schöne, neue Halle bekommen – so viele davon gibt es nicht in Österreich.“

Zeit für etwaige Outdoor-Aktivitäten im Waldviertel haben die besten Volleyballer Österreichs nicht – man befindet sich bereits in der Intensiv-Phase der Vorbereitung auf die anstehende EM-Qualifikation. Mittendrin, statt nur dabei sind auch zwei nunmehrige Ex-Waldviertler: Anton Menner (Aich/ Dob) und David Michel (polnischer Spitzenklub?). „Die waren zur richtigen Zeit beim richtigen Verein, konnten sich hier optimal weiter entwickeln, sind jetzt Leistungsträger im Team“, stellt Michael Warm fest.

Die Union Raiffeisen Waldviertel muss sich jedenfalls neue Akteure suchen, will weiterhin junge Spieler auf- und einbauen, steht schon kurz vor dem Abschluss der Transfer-Aktivitäten. „Ein, zwei Spieler sind noch fraglich, dann sind wir komplett“, sagt Manager Werner Hahn dazu. Schon fix seien unter anderem die Engagements eines deutschen Liberos und eines 2,07 Meter-Angreifers aus Lettland. Ebenfalls fix: Der langjährige URW-Mittelblocker Petr Calabek wird der neue Chefcoach, Michal Peciakowski (Aufspiel) und Rudinei Boff (Annahme/Außen) assistieren als Spartentrainer. Weitere Infos folgen…