Erstellt am 23. März 2016, 05:44

von Michael Salzer

Zweimal Null ist Null. Die Zwettlerinnen traten am Wochenende zum Heimspiel-Doppel an, gingen dabei komplett leer aus.

Gut gekämpft, aber nichts gewonnn. Den Zwettlerinnen (von links: Karin Mitterecker und Isabella Resch) fehlte, sowohl gegen Böheimkirchen als auch gegen Langenlebarn, die Abgebrühtheit in den ganz wichtigen Phasen. Deshalb wurde es nichts mit einem Punktgewinn.  |  NOEN, Michael Salzer

ZWETTL - BÖHEIMKIRCHEN 1:3. Die Gäste kamen am Samstag, trotz des 3:2-Erfolges im Hinspiel, als klare Außenseiter nach Zwettl – und fuhren mit allen drei Punkten wieder heim.

Das Match war geprägt von mächtigen Leistungsschwankungen auf beiden Seiten. Im ersten Satz offenbarten sich bei den Zwettler Damen große Schwächen in der Verteidigung, dies wurde vom kampfstarken Team der Sportunion Böheimkirchen gnadenlos aufgedeckt – 14:25. Dann fanden die Zwettlerinnen zwar immer besser ins Spiel und zeigten Kampfgeist, doch letztlich gingen die Big Points wieder an Böheimkirchen – 24:26. Im dritten Abschnitt funktionierte bei den Gastgeberinnen plötzlich alles, vom druckvollen Service bis zu den wuchtigen Angriffen. Bei den Auswärtigen ging gar nichts zusammen – 25:7!

Der vierte Durchgang verlief ähnlich spannend und ausgeglichen wie der zweite. Die Zwettlerinnen schlitterten zunächst in einen deutlichen Rückstand, starteten dann eine fulminanten Aufholjagd. Doch am Schluss hatten wiederum die Gäste das entscheidende Etwas mehr an Glück und Nervenstärke, wehrten zwei Satzbälle ab – und jubelten über ihren 28:26-Erfolg.
 



ZWETTL - LANGENLEBARN 1:3. Nichtsdestotrotz starteten die Waldviertlerinnen am Sonntag erneut vollmotiviert ins letzte Heimspiel der Saison, wurden für ihren starken Team- und Kampfgeist belohnt – 27:25. Doch dann wurden die Gäste von der Sportunion Langenlebarn immer stärker, setzten die Gastgeberinnen mit konstant starkem Service und guter Netzarbeit unter Druck, holten sich so die Sätze zwei (25:22) und drei (25:15). Auch im vierten Set zogen die Gäste davon. Angefeuert von Trainer Tobias Rudig, zeigten die Zwettlerinnen noch einmal Moral und Kampfgeist – doch es war nur mehr Schadensbegrenzung: Langenlebarn setzte sich mit 25:22 durch.

Nach dem bitteren Wochenende bilanzierte Coach Rudig: „Wir müssen uns vor allem im mentalen Bereich steigern. Physisch und spielerisch haben wir ja unsere Stärken, aber in den wichtigen Phasen rufen wir sie einfach nicht ab.“