Erstellt am 26. November 2015, 11:58

von Beate Steiner

164-Seiten-Zeitreise durchs „lames“-Land. Die St. Pöltner Kulturinitiative feierte 15 Jahre befruchtendes künstlerisches Wirken mit der Präsentation eines „lames“-Buches.

Bei der Buchpräsentation: Jakob Redl, Agnes Peschta, Andreas Fränzl, Dani Prommer und David Seitz. Foto: Erna Kazic  |  NOEN, Erna Kazic
Das ehemalige Forumkino wurde zum Wohnzimmer, liebevoll gestaltet vom Kunst- und Kulturverein „lames“, der hier mit einem Fest auf 15 Jahre bewegte Historie in der Landeshauptstadt zurückblickte.

Im Mittelpunkt: Das druckfrische „lames“-Buch, das über all die Erfolge, Schwierigkeiten und Blüten in Wort und Bild zurückblickt: „Wir wollten natürlich auch den beteiligten und begleitenden Menschen ein Denkmal setzen“, sagt „lames“-Gründer Andreas Fränzl.

Special Guest aus Hamburg angereist

Von den Anfängen in der leer stehenden Malerei Frostl, über die ersten Bilder vom Areal am Spratzerner Kirchenweg, noch mit hohem Gras und Swimmingpool in der Mitte, über den Brand im Jahr 2002 bis zu den vielen erfolgreichen Veranstaltungen und dem jetzt einzigartigen Park erzählt das Buch – und damit auch die Geschichte vom losen Künstlerkollektiv, das sich zu einer geförderten Kulturinitiative entwickelt hat.

Zum großartigen Fest im ehemaligen Kino war auch Special Guest Nova Huta vom Pudelclub Hamburg angereist, trug seinen Beitrag zum „lames“-Buch vor, Gastkünstler berichteten aus der Ferne, welchen Eindruck sie von St. Pöltens künstlerischem Freiraum mitgenommen haben.

Stellvertretend dafür Architekt Gerhard Girsch, der seine Diplomarbeit über den Park am Spratzerner Kirchenweg und seine Gestalter geschrieben hat: „Subkultur, Soziokultur, Freiraum. Der öffentliche Raum wird zum sinnvollen Angebot an die Stadt.“