Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:17

von Mario Kern

174 neue Wohnungen. BWSG investiert 30 weitere Millionen Euro. Neben Umbau der NÖGKK werden 130 weitere Wohnungen in Maximilianstraße und 44 Wohnungen durch Aufstockung geschaffen.

Derzeit parken noch Bedienstete des Universitätsklinikums auf dem Areal nördlich der leeren Möbel-Lagerhalle. Künftig sollen dort 130 Wohnungen auf einer Tiefgarage stehen.  |  NOEN

Die BWSG etabliert sich weiter als Big Player am St. Pöltner Wohnungsmarkt: Zusätzlich zu den 110 Wohnungen im alten NÖGKK-Haupthaus an der Karl-Renner-Promenade und den in Umsetzung befindlichen Bauten in der Widerinstraße sowie der Maximilianstraße plant die Genossenschaft am anderen Ende der Maximilianstraße 74 ein weiteres Projekt.

Auf der Parzelle 639 sollen 130 Wohnungen mit einer Nutzungsfläche von gut 7.000 Quadratmetern sowie eine Tiefgarage entstehen. Auf dem Grundstück befinden sich ein früher vom Möbelhandel Frauberger und Kahler genutztes Lagerhaus sowie ein Parkplatz für das Personal des nahe gelegenen Universitätsklinikums. Das Areal hatte die BWSG vor drei Jahren von der AKNÖ erworben, nachdem die Arbeiterkammer den Entschluss gefasst hatte, ihre Landeszentrale in der Herzogenburger Straße zu errichten.

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Der Bau soll zu einem Teil ein Sozialprojekt beinhalten, verrät BWSG-Vorstandsvorsitzender Wilhelm Haberzettl. „Die Fachhochschule hat den Auftrag für eine Studie erhalten. Darin soll geprüft werden, ob an diesem Standort ein generationenübergreifendes Wohnprojekt umsetzbar ist.“ Auch eine mögliche Kooperation mit dem Klinikum sei grundsätzlich denkbar, verrät Haberzettl. Davon hängt auch noch die Finanzierung ab. Die Wohnungen werden grundsätzlich frei finanziert sein, „außer wir finden noch einen Partner für das Projekt“.

44 neue Wohnungen

Zusätzlich zu diesen Projekten wird die BWSG bestehende Gebäude sanieren und aufstocken: In der Mariazeller Straße werden so 27 weitere Wohnungen geschaffen, in der Maria-Theresia-Straße sind es 17. „Die Planung für diese Projekte ist bereits im Finale“, so Haberzettl. „Wir werden 2016 aktiv.“ In beiden Bauten würden sozial verträgliche Wohnungen geschaffen.

Alleine in die Wohnbauten in der Maximilianstraße 639 und an der Renner-Promenade sowie die beiden Ausbauprojekte wird die BWSG rund 30 Millionen Euro investieren.