Erstellt am 02. Oktober 2015, 06:02

von Daniel Lohninger

200 Arbeiter für Spital. Im Haus C, der größten Baustelle in der Stadt, wird in dieser Woche mit dem Innenausbau begonnen. Im nächsten Jahr ist Baustart für das Haus G.

Derzeit wird der Rohbau des Hauses C fertiggestellt. Diese Woche wird bereits mit dem Innenausbau begonnen.  |  NOEN, LK-Holding

Mit 510 Millionen Euro Investitionsvolumen ist der Ausbau des Spitals-Standortes derzeit das aufwendigste Bauprojekt in St. Pölten. Beim Herzstück der Neustrukturierung – dem 205 Millionen Euro teuren Haus C – ist der Rohbau so gut wie fertig. Bereits diese Woche wurde mit den Installationsarbeiten und dem Innenausbau begonnen, pro Tag sind dann etwa 200 Arbeiter auf der Baustelle im Einsatz. „Das Haus C wird das Lebensretterzentrum des Universitätsklinikums“, erklärte Landesrat Karl Wilfing bei der Besichtigung der Großbaustelle.

Bauform ermöglicht maximale Tageslichtausbeute

Derzeit wird an der Technikzentrale und am Hubschrauberlandeplatz gearbeitet. Bereits gut erkennbar sind die H-förmigen Bettenstationen. Durch diese Bauform wird eine maximale Tageslichtausbeute erreicht, das Ergebnis sind helle Patientenzimmer.

„Diese haben wir gemeinsam mit unserem Personal konzipiert und dadurch sowohl die Aufenthaltsqualität für die Patienten optimiert, als auch den Arbeitsalltag unserer Mitarbeiter erleichtert“, erklären der Kaufmännische Direktor Bernhard Kadlec sowie Regionalmanagerin Christa Stelzmüller. Die Inbetriebnahme des Haus C ist 2017 geplant.

Bauplan für 2016 auch schon fixiert

Die nächsten Schritte für die Neustrukturierung werden nicht lange auf sich warten lassen. 2016 wird mit der Errichtung des Haus G – der Gesundheitsstraße, die das neue Haus C mit dem bestehenden Haus B verbinden wird – begonnen.

Übrigens: Im Sommer wurden in Kooperation mit dem Magistrat die insgesamt 55 Hinweistafeln erneuert und die bisherige Bezeichnung Landesklinikum St. Pölten durch die seit 2014 korrekte Bezeichnung Universitätsklinikum St. Pölten ersetzt.