Erstellt am 06. Mai 2016, 09:13

von Christian Feigl und APA Red

37-Jähriger stürzte in Klettergarten 15 Meter ab. Ein 37-Jähriger ist am Donnerstag in einem Klettergarten in Reichenau an der Rax (Bezirk Neunkirchen) rund 15 Meter abgestürzt.

 |  NOEN, Stefan Obernberger
Bei einem Abstiegsversuch verlor der Mann das Gleichgewicht, berichtete die Bergrettung Reichenau. Der Verletzte wurde erstversorgt und mit dem Hubschrauber "Christophorus 3" in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen.

Der 37-Jährige übte mit einem Freund im Klettergarten hinter dem Weichtalhaus im Höllental. Der Mann hatte die Wand schon einmal durchstiegen, beim zweiten Versuch kam es zum Absturz.

Kräfte dürften den Mann verlassen haben

Ein zufällig anwesender Bergretter der Ortsstelle Reichenau verständigte den Notarzt. Die Unfallursache ist bisher unbekannt. Laut Bergrettung war der Kletterer ordnungsgemäß ausgerüstet.

Mitansehen musste den Absturz der Begleiter des Zillingdorfers, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks oberhalb der Übungswand beim Weichtalhaus, die jedem frei zugänglich ist, befunden hat.

Offensichtlich dürften den 37-Jährigen die Kräfte verloren haben, denn er hatte bereits vorher schon einmal die Wand bezwungen und in der Wand angekündigt, umkehren zu wollen. „Leider war der Mann nicht gesichert, sonst wäre es nicht passiert und die Folgen wären nicht so schlimm gewesen. Warum er nicht gesichert war, wissen wir nicht“, erklärt Helmut Dittler, Pressesprecher der Reichenauer Bergrettung.
 
Nach dem Absturz war der Mann jedenfalls ansprechbar. „Er dürfte sich Arm und Unterschenkel gebrochen haben. Ob es innere Verletzungen auch gibt, war zum Zeitpunkt der Bergung noch unklar“, so Dittler. Jedenfalls musste er mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus geflogen werden.