Erstellt am 12. November 2015, 13:28

von Jutta Streimelweger

Baustart erst im März. Die Sanierung und der Ausbau des GymnasiumJosefstraße startet erst im nächsten Jahr – auf Wunsch der Schule.

So wird das Gymnasium in der Josefstraße nach der Sanierung aussehen. In der Vorwoche fand die Bauverhandlung statt, Baubeginn soll 2015 sein. Im Vergleich zur ursprünglichen Planung wurde die Gestaltung der Fassaden noch komplett neu strukturiert.  |  NOEN, Grafik: PLOV ZT

Eine Planänderung gab es beim Umbau des Gymnasium Josefstraße. Ursprünglich sollte im November mit dem Bau gestartet werden, die Schüler dann traktweise in Container umziehen. Dagegen hat sich nun die Schule entschieden – Baustart ist nun erst im März 2016, die Schüler ziehen alle auf einmal in ein Ausweichquartier um.

„Der Wunsch danach kam nachhaltig vonseiten des Gymnasiums. Unsere Präferenz war es noch in diesem Jahr zu starten“, so Ernst Eichinger, Pressesprecher der Bundesimmobiliengesellschaft zur neuen Situation. „Der Ablauf sieht jetzt so aus: Schüler ziehen aus, Schule wird umgebaut und Schüler ziehen wieder ein.“ Ein Ausweichquartier, das die fast tausend Schüler samt Lehrer beherbergt, steht noch nicht fest.

Statt vier kleinen, ein großer Umzug

Für Direktorin Silvia Klimek war diese Lösung der richtige Weg: „Wir hätten im Laufe der Bauzeit vier Mal übersiedeln müssen, das wäre zusätzlich zu den Bauarbeiten für den Schulbetrieb sehr störend gewesen.“

Die Planänderung hat auch für BIG-Sprecher Eichinger Vorteile: „Die Logistik ist unkomplizierter, die Schüler werden nicht von den Bauarbeitern und umgekehrt gestört.“ Zu einer Bauzeitverzögerung käme es nicht: „Was wir vorne durch die Änderung verlieren, arbeiten wir hinten wieder rein.“ Die Bauzeit bleibe daher dank strafferer Bauführung etwa gleich. Auch die Kosten von rund 20 Millionen Euro werden sich nicht verändern.