St. Pölten

Erstellt am 30. Juni 2016, 05:11

von Mario Kern

Junges Wohnen in St. Pölten erst nach Festival. Genossenschaft will zweites Projekt erst nach dem Frequency umsetzen.

Das moderne Design für das zweite Junges-Wohnen-Projekt der Genossenschaft stammt vom St. Pöltner Architekt Helmut Stefan Haiden. Er hat den Architektenbewerb der Genossenschaft gewonnen.   |  Haiden, Haiden

Anfang September startet die Allgemeine gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft nun ihre Arbeiten am zweiten Projekt für Junges Wohnen. Der Spatenstich in der Karl-Pfeffer-Gasse war bereits von Frühjahr auf den Frühsommer verschoben worden.

Frequency-Festival wurde berücksichtigt

„Wir haben in unseren neuen Planungen das Frequency-Festival berücksichtigt“, erklärt Genossenschafts-Obmann Willi Gelb den Grund für den neuen Termin für den Baustart. „Wir wollten darauf Rücksicht nehmen, dass das Gelände für Camper und Parkplätze erhalten bleibt und im Zuge der Baustelle auch nichts passiert.“

Die Fördermittel für die 38 Wohnungen sind bereits genehmigt. In voraussichtlich zwölf bis vierzehn Monaten soll die Wohnhausanlage für junge Menschen stehen. „Den Rohbau wollen wir nach Möglichkeit noch heuer aufziehen.“

„Wir wollen keine Überproduktion"

Auf die ersten 38 Wohnungen können im Bedarfsfall weitere folgen. „Wir wollen keine Überproduktion, aber bei entsprechender Nachfrage könnte es nahtlos mit der nächsten Tranche weitergehen“, verrät Gelb. „Derzeit gibt es viel Interesse, wir wünschen uns einen ähnlich guten Erfolg wie bei unserem ersten Projekt in der Tauschergasse.“ Die Wohnungen seien qualitativ hochwertig, die Preise so gestaltet, dass sie sich auch jungen Menschen leicht leisten können, wirbt Gelb für das Wohnprojekt im Süden der Landeshauptstadt.

Junges Wohnen in der Pfeffer-Gasse

  • Die ersten 38 Wohnungen in der Karl-Pfeffer-Gasse werden ab September errichtet. Insgesamt ist das Projekt für Junges Wohnen auf 136 Wohneinheiten ausgelegt.
  • Die Wohnungen sind ungefähr 60 Quadratmeter groß. Neben ausreichend Parkplätzen für herkömmliche Pkw wird es auch eine Ladestation für E-Autos sowie zahlreiche Radabstellmöglichkeiten geben.
  • Bereits im Juli des Vorjahres war das 11.000 Quadratmeter große Areal in VAZ-Nähe als Baurechtsgrund für einen symbolischen Euro von der Stadt zur Verfügung gestellt worden.