Erstellt am 19. März 2016, 04:34

von Manuela Mayerhofer

Bernd Bergers "John"erobert das Megaplex. "Ich bin mächtig stolz darauf, dass mein Film beim Fright Night Festival im Gasometer in Wien dabei bin", so der Hobbyfilmer.

Bernd Berger in seinem neuen Kurzfilm - »The Adventures of a Peacemaker«.  |  NOEN, zVg

Amateurfilmer Bernd Berger ist mit "John - Operation Phönix" ein großer Wurf gelungen: Im Mai wird der Film erstmals im Megaplex Wien im Gasometer zu sehen sein.

Es handelt sich dabei um eine Fortsetzung seines ersten längeren Films „John“. „Ich bin natürlich mächtig stolz darauf, dass mein Film im Rahmen des Festivals ‚Fright Nights‘ in einem so imposanten Rahmen gezeigt wird“, gesteht Bernd Berger. Im Zivilberuf als Gemeindearbeiter steht er mit beiden Beinen im Leben.

In seiner Freizeit taucht er in die fantastische Filmwelt. Dabei setzt der Amateurfilmer vor allem auf Science-Fiktion, Fantasy und Abenteuer. Knapp 20 Filme sind unter seiner Regie entstanden. Und zum Teil hat er seine Filmcharaktere auch gleich selbst verkörpert. „Bei mir ist der Held ein richtiger Held. Er hat keine Fehler und der Bösewicht ist einfach böse“, erklärt Bernd Berger. 

Die kurze Zeitspanne, in der in Pyhra ein wenig Schnee lag, wurde genutzt, um bei eisigen Temperaturen den Kurzfilm „The Adventures of a Peacemaker“ zu drehen, der als Spin-Off zu „John – Operation Phönix“ gezeigt wird.  Aktuell feilt Bernd Berger an einem weitereren Kurzfilm – einem Ausflug in die Backwood-Slasher der 80er Jahre.

„Dabei habe ich durch Rene Auer sehr gute Unterstützung bekommen, der sich sehr gut mit Special-Effects und Make-up auskennt“, so Berger. Im Sommer werden die Dreharbeiten zum dritten Teil von „John“ anlaufen. „Ich bin immer auf der Suche nach Schauspielern, Kameraleuten Tonanglern. Vorkenntnisse sind nicht notwendig“, lädt Berger alle ein, bei seinem Filmteam dabei zu sein. Infos unter 0660 7743052.
 


NÖN:Warum haben Sie Ihren Film „John - Operation Phoenix“ beim Festival Fright Nights eingereicht?
Bernd Berger:
Der Sinn des Filmemachens ist ja, dass auch viele Menschen den Film sehen können, ich habe ihn schon zu 30 internationalen Festivals, unter anderem nach Australien, eingereicht. Die Organisatoren suchen die Beiträge aus, die gezeigt werden. Auf jeden Fall ist es ein tolles Gefühl, dass mein Film Premiere feiert und in so großen Rahmen gezeigt wird. 

Von welchen Vorbildern werden Ihre Filme inspiriert?
Mein großes Idol ist Steven Spielberg, weil er keine klassische Ausbildung absolviert hat, sondern sich alles selbst angeeignet hat. Faszinierend finde ich seine Fantasiegeschichten wie etwa „E.T“.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus – werden Sie bald in die Fußstapfen von Steven Spielberg treten?
Filmen kostet Geld. Leider gibt es in Österreich für das Genre Fantasy-Filme keine Förderungen. Würde ich das in größerem Rahmen aufziehen wollen, bräuchte ich ein eigenes Team und Sponsoren.