Erstellt am 22. Mai 2017, 10:45

von NÖN Redaktion

Feuerwehren: Beinahe alle zwei Stunden ein Einsatz. 3.833 Mal rückten die Wehren der Stadt St. Pölten 2016 aus. Unwetter forderten besonders.

Der St. Pöltner Feuerwehrabschnitt mit Leopold Lenz (links 3. von unten) an der Spitze zog mit Landeskommandant Dietmar Fahrafellner (vorne rechts), Vertretern von Stadt und anderen Einsatzorganisationen Bilanz im Wagramer Feuerwehrhaus.  |  AFKDO St. Pölten-Stadt

Viel Arbeit hatten die Feuerwehren in der Landeshauptstadt im Sommer 2016 mit den heftigen Unwettern in der Region. Das zeigt sich nun auch in der Bilanz, die beim Abschnittstag im Wagramer Feuerwehrhaus präsentiert wurde. Denn die Zahl der Technischen Einsätze stieg gleich von 1.118 auf 1.353. Dazu kamen 241 Brandeinsätze, 1.641 Brandsicherheitswachen und 598 Fehleinsätze.

Insgesamt investierten die freiwilligen Helfer 26.621 Stunden in die Sicherheit der Bevölkerung. 110 Personen und 25 Tiere konnten bei diesen Einsätzen gerettet werden.

Viel Lob für das Engagement hatte Abschnittskommandant Leopold Lenz. Für die Stadt dankte Stadtrat Johann Rankl den Freiwilligen. Dank gab es auch von der Sprenggruppe für Christoph Eque, Alexander Praschl, Christian Brenner und Johannes Bertl von der Feuerwehr St. Georgen sowie für den scheidenden Schadstoff-Abschnittssachbearbeiter Markus Steininger. Zu dessen Nachfolger wurde Florian Ziegelwagner ernannt. Zahlreiche weitere Mitglieder wurden mit Ehrenzeichen ausgezeichnet (siehe Infobox). Die Florianimesse zelebrierten Dompfarrer Norbert Burmettler und Sabinus Iweadighi.