St. Pölten

Erstellt am 22. Mai 2017, 14:25

von Redaktion noen.at und Nadja Straubinger

Arbeiter saß in luftiger Höhe fest: FF half. Fensterputzer beim Landesgericht in Arbeitskorb „gefangen“. Hubsteiger drohte dabei, umzustürzen. Der Mann saß im rund zehn Metern Höhe fest.

Bange Minuten musste ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma Montagmittag verbringen.

Der Mann war im Innenhof des Landesgerichtes damit beschäftigt, mit Hilfe eines Hubsteigers die Fenster in einem der oberen Stockwerke zu putzen. Plötzlich passierte das Missgeschick.

Als der Hubsteiger im Begriff war, eingefahren zu werden, blieb die kleine Trittleiter des Arbeitskorbes an der Außenfassade des Gerichtgebäudes hängen. Durch die Hubkraft des Steigers wurde die Abstützung der Arbeitsmaschine auf einer Seite um knapp einen Meter angehoben.

Ein sicheres Bewegen des Hubsteigers war somit nicht mehr möglich - das Gerät drohte umzustürzen und der Mann war in seinem Arbeitskorb „gefangen“. Rasch war die FF St- Pölten-Stadt vor Ort.

„Der Hubsteiger wurde zuerst von uns mittels Schleppstange und Spanngurten gegen das Umstürzen gesichert.  Schließlich konnte der Fensterputzer unverletzt mit einer Rettungsleine gesichert und über eine Steckleiter in das Stiegenhaus in Sicherheit gebracht werden“, schildert FF-Sprecher Max Korten über den geglückten Rettungseinsatz. Im Anschluss half die FF noch der Firma, den Hubsteiger zu bergen.