Erstellt am 04. November 2015, 12:27

von Mario Kern

Das Mittelalter geht weiter, auch 2016. Das Spektakel am 7. November soll mit Haggard tausende Fans locken. Eine vierte Auflage im nächsten Jahr ist so gut wie fix.

In wechselnden Besetzungen haben die Kult-Rocker von Haggard in den letzten Jahren ihre Fans erfreut. Für ihren Auftritt im VAZ St. Pölten – seit vielen Jahren der erste Gig in Österreich – reisen 14 Musiker an. Mit dabei ist natürlich Bandkopf Asis Nasseri (Mitte vorne).  |  NOEN, zVg

Weniger Pyrotechnik, aber nicht unbedingt weniger Herausforderungen bringt das dritte Mittelalter-Spektakel im VAZ mit sich: Mussten im Vorjahr Extra-Bewilligungen für das flammenreiche Konzert der Headliner In Extremo ausgestellt werden, wird die Feuershow am Samstag, 7. November, deutlich bescheidener ausfallen. Nicht bescheiden ist das Musik-Programm mit Auftritten von Faey, Nachtgeschrei, Fiddler‘s Green, Haggard und Saltatio Mortis. Gespielt wird ab 18 Uhr.

"Logistische Herausforderungen"

Während Fiddler‘s Green und Saltatio Mortis bereits bei der Spektakel-Premiere vor zwei Jahren mit dabei waren, ist das 14-köpfige Mittelalter-Rock-Ensemble Haggard zum ersten Mal in St. Pölten. Dieses Konzert ist einer der raren Auftritte der deutschen Band in Österreich. „Dieser Auftritt ist toll, aber logistisch natürlich eine Herausforderung für uns“, berichtet VAZ-Manager René Voak. „Schließlich müssen wir die 14 Musiker auf einer 280 Quadratmeter großen Bühne unterbringen.“ Herausfordernd seien auch die kurzen Umbauphasen von nur 20 Minuten zwischen den Bands. „Unser technischer Leiter ist da sehr gefordert.“

„Die Zukunft sieht sehr positiv aus."

Das Spektakel ist für die tausenden erwarteten Fans gleich geblieben: In Halle B finden die Konzerte statt, in Halle A bieten Händler und Tränken ihre Ware feil. 2016 soll es dann auch ein viertes Mittelalter-Event im VAZ geben. „Die Zukunft sieht sehr positiv aus. Es gibt eine eingefleischte Community, die unsere Veranstaltung sehr schätzt. Das Mittelalter-Spektakel wird es auf jeden Fall wieder in ähnlicher Form geben.“