Erstellt am 20. April 2016, 18:04

von Mario Kern

Der sprudelnde Quell der modernen Kunst. Retrospektive / DOK-Leiter Leopold Kogler zeigt in Doppel-Werkschau mit Erwin Wurm Werke aus vier Jahrzehnten im Landesmuseum. ST. PÖLTEN / Seit den 1970er Jahren hat Leopold Kogler hunderte Grafiken und Malereien geschaffen, klein- wie großflächig, farbprächtig und ausdrucksstark.

 |  NOEN, zVg

Seit den 1970er Jahren hat Leopold Kogler hunderte Grafiken und Malereien geschaffen, klein- wie großflächig, farbprächtig und ausdrucksstark. Nach zahlreichen Ausstellungen seiner Werke – unter anderem in Los Angeles, Turin, Bologna, Toronto und auf Jamaica – kehrt der Leiter des Dokumentationszentrum für Moderne Kunst ins Landesmuseum zurück. Davor war Kogler bereits 2005 im Museum im Kulturbezirk vertreten.

Doppelausstellung mit Erwin Wurm

Diesmal, ab Freitag, 22. April, ist ihm und seinem Künstlerkollegen Erwin Wurm eine Doppelausstellung gewidmet: Während Wurm unter dem Titel „Ende“ Objekte aus seinem Schaffen zeigt, präsentiert Kogler eine Auswahl, die er mit „Quell“ benennt. „Das ganze Werk ist gleichsam eine Quelle, es quellt immer wieder Neues“, erklärt Kogler im NÖN-Gespräch.

Kogler zeigt neun Werke aus vier Jahrzehnten. „Von den ersten seriell experimentellen Arbeiten über den Wiederbeginn meiner Malerei bis hin zur umfangreichen Serie der ‚Lightscapes‘.“ Die Ausstellung ist für den Künstler aus St. Peter in der Au eine „sehr wichtige Station“, wie er selbst betont.

Der gemeinsame Nenner von Kogler – der als DOK-Leiter den NÖ Kunstvereinen vorsteht – und Wurm ist deren gemeinsame Zeit in der Meisterklasse von Bazon Barok an der Universität für angewandte Kunst. Beide sind aber auch Schüler von Malerlegende Oswald Oberhuber.