Erstellt am 09. Dezember 2015, 09:48

von Mario Kern

Die "Ampel" könnte wiederbelebt werden. Die "Ampel" könnte dank der Bemühungen des St. Pöltner Vereins Jugend und Lebenswelt weitergeführt werden.

Sozialarbeiter vom Verein Jugend und Lebenswelt könnten künftig verstärkt beim Bahnhof Präsenz zeigen: In Bahnhofsnähe hat der Verein Räume für einen Neubetrieb der Jugendberatungsstelle „Ampel“ in Aussicht.Kern  |  NOEN, Kern

Geschäftsführer Bernhard Zima hat ein neues Konzept für die niederschwellige Jugendberatungseinrichtung erarbeitet: In schlankerer Form könnte sie künftig in Bahnhofsnähe „ein wichtiges Angebot für Jugendliche sein“, wie Zima betont. „Der Bedarf nach einer niederschwelligen Beratungsstelle für junge Menschen in einer Stadt in der Größe wie St. Pölten ist sicherlich gegeben. Beim Bahnhof würde sie direkt am meistfrequentierten Treffpunkt junger Menschen liegen und alleine deswegen schon diese Hot-Spot-Thematik entlasten.“

Die „Ampel“ war Ende März geschlossen worden, weil sich das AMS als Haupt-Fördergeber aus der Förderkulisse zurückgezogen hatte. Eine Zusammenarbeit mit dem AMS bei der Jobberatung werde daher nicht mehr angestrebt. Allerdings kann sich Zima etwa eine Kooperation mit dem Jugendcoaching-Projekt vorstellen. Der Verein Jugend und Lebenswelt – in der Stadt auch Trägerverein der Jugendeinrichtungen Nordrand und Checkpoint – hatte nach der Schließung der „Ampel“ die administrativen Tätigkeiten der Beratungsstelle weitergeführt. Für Räumlichkeiten in Bahnhofsnähe sei man in „gut fortgeschrittenen Gesprächen“ mit einem Hauseigentümer.

In guten Gesprächen befindet sich der Verein auch mit Stadt und Land hinsichtlich der Finanzierung der sozialarbeiterischen Angebote: „Unsere Schritte sind getan, nun liegt es an der finanziellen Machbarkeit, und die wird eingehend geprüft.“