Erstellt am 01. März 2016, 17:07

von Mario Kern

Fahrplan für die Stadtentwicklung. Konzept für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre wurde präsentiert. Stadt will sich vermehrt als Mittelpunkt Niederösterreichs positionieren.

Matthias Stadler: »Machen Resolution, falls notwendig.«  |  NOEN, NÖN

Mittlerweile 24 Jahre alt ist das gültige Stadtentwicklungskonzept St. Pöltens. „Seither hat sich in der Stadt aber sehr viel getan“, erläutert Bürgermeister Matthias Stadler die Notwendigkeit eines Konzeptes, das bereits vor vier Jahren beim Raumplanungsbüro Emrich Consulting in Auftrag gegeben wurden und das Anfang 2017 abgeschlossen sein soll.

Das neue Stadtentwicklungskonzept wurde im Zuge eines Bürger-Infoabends der Öffentlichkeit präsentiert und soll für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre gelten. Dann rechnet die Stadt mit 60.000 bis 65.000 Hauptwohnsitzern und tausenden Wohnungen mehr. Hauptziel sei aber, die Stadt zum kulturellen, bildungstechnischen, politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt Niederösterreichs auszubauen. Zudem soll weiter die Lebensqualität gesteigert werden und ein Alleinstellungsmerkmal als „Stadt der kurzen Wege erreicht werden“.

Den Wachstums-Zielen der Stadt kommen viele Wohnbauprojekte entgegen, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Für künftige Erweiterungen gebe es überdies genug Reserveflächen, wie Matthias Stadler betont.

Der Stadtentwicklungsplan liegt noch bis 21. März im Rathaus auf.

Mehr zum Thema in der kommenden Ausgabe der St. Pöltner NÖN.