Erstellt am 22. Juli 2016, 15:41

von Mario Kern

„Bargeldlos zufrieden“ am Frequency Festival. Die erfolgreiche Feuertaufe des Cashless-Systems am Nova Rock bestätigt Harry Jenner in seinen Plänen für das St. Pöltner Mega-Festival: „System ist stark im Kommen.“

Weniger Zeit für Zahlvorgänge, mehr Zeit zum Feiern sollen die täglich 42.000 Gäste beim Frequency-Festival haben. Bernhard Brenner  |  NOEN, Bernhard Brenner

Die Erfahrungen mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr beim Nova Rock-Festival lassen Frequency-Boss Harry Jenner beruhigt auf die Cashless-Premiere in St. Pölten blicken: „Grundsätzlich hat alles sensationell gut funktioniert. Es gab schon Wartezeiten, aber die waren überschaubar.“ Gäste wie Kellner seien hochgradig zufrieden gewesen. „Ich plane das Cashless-System ja auch schon seit fünf Jahren.“

Derart bestärkt setzt Jenner voll auf das Karten-System beim Mega-Spektakel von 17. bis 20. August am Traisenufer. Im Day Park können Gäste an sieben Stationen Guthaben auf die Plastikkarten aufbuchen. Beim Verlassen des Festivals erhalten sie dort eventuelle Rest-Beträge und den Pfand von fünf Euro zurück. In Europa sei das bargeldlose Zahlungssystem auf Festivals „zwar noch nicht Usus, aber stark im Kommen“. Das Nova Rock war einer der ersten österreichischen Events ohne Bargeld am Festival-Gelände.

Jenners Tipps für das Cashless-Debüt in St. Pölten: Via Frequency-Webshop kann bereits von zu Hause aus Geld aufgebucht werden. „Und nachher wieder abgebucht. Einzig die fünf Euro Pfand bekäme man dann nicht mehr.“ Zudem sollten die täglich 42.000 Gäste – so viele Besucher erwartet sich Jenner auch dieses Jahr – ihre Karten personalisieren. „Falls Karten verloren werden, kann man sie sperren lassen. Bei der klassischen Geldbörse hat man diesen Vorteil nicht.“

Arbeiten für Festival laufen auf Hochtouren

Für das achte Frequency am Traisenufer laufe der Vorverkauf gut, betont Jenner. „Die Arbeiten für das Festival laufen auf Hochtouren. Wir sind guter Dinge, auch was ein sicherlich perfektes Kaiserwetter anbelangt.“ Der Standort für den Caravan-Camping-Platz ist zwischenzeitlich immer noch nicht fixiert: „Er wird aber am östlichen Traisenufer sein, viel näher als sonst immer.“