Erstellt am 13. Juli 2017, 16:04

von Mario Kern

Festival mit mehr Komfort. Veranstalter Harry Jenner kündigt für das diesjährige Megafestival am Traisenufer einen neuen Convenience-Bereich, eine größere Hauptbühne, aber auch mehr Kontrollen an.

Heimo Spindler

Im Wesentlichen wird das Frequency 2017 wie das Frequency 2016 aussehen: Der Caravan-Platz am östlichen Traisenufer, das Cashless-Zahlungssystem, der Night Park im VAZ-Inneren und das ausgebaute Convenience-Programm am Mega-Festival hätten sich bestens bewährt, betont Frequency-Boss Harry Jenner. „Natürlich versuchen wir aber jedes Jahr, hier und da die Schrauben noch weiter anzudrehen und noch mehr dafür zu sorgen, dass aus dem Frequency-Festival ein unvergessliches Gesamterlebnis wird.“ Die NÖN hat den Überblick, was die Besucher beim diesjährigen Mega-Festival erwartet:

Bezahlung

Das bargeldlose Zahlungssystem wird beibehalten: Konzertbesucher laden Geld auf ihre Chips und zahlen damit Getränke, Speisen,
T-Shirts und mehr. Die elektronische Eintrittskarte will Jenner dann 2018 einführen. Für sie können sich Interessierte voraussichtlich gleich nach dem diesjährigen Frequency-Festival mit dem Early-Bird-Ticket anmelden.

Sicherheit

Für den Konzert-Bereich kündigt Harry Jenner strengere Kontrollen an. Mehr Security-Kräfte sollen verhindern, dass sich Personen unerlaubt vom Camping-Bereich in den Day Park durchmogeln. Rücksäcke sollen im Gegensatz zum Nova Rock nicht verboten werden, sie werden allerdings genauer unter die Lupe genommen. Jenner empfiehlt, so wenig wie möglich mitzunehmen: „Wer keinen Rucksack oder keine Tasche mit sich führt, kommt drei Mal so schnell durch die Kontrolle.“

Durch die globale Terror-Gefahr lässt sich Jenner nicht schrecken. „Wir haben ein Sicherheitskonzept, zudem wird dieses Jahr die Polizei noch präsenter sein.“ Außerdem werde das Drohnen-Verbot zu 100 Prozent geahndet. Jenner warnt: „Wenn jemand mit einer Drohne erwischt wird, wird das richtig teuer.“

Komfort

Im Convenience-Bereich wird abermals nachjustiert. Gänzlich neu ist das „Glamping“ (zusammengesetzt aus den Wörtern „Glamour“ und „Camping“): Nahe der Stadtsportanlage können ungefähr 100 Besucher Bungalow-Container, Holzhütten oder Zelte mieten. Mit einem eigenen Sanitärbereich und einer eigenen Zufahrt ist der Gemütlichkeitsfaktor hoch. „Es ist wie ein Hotel am Festival-Gelände“, schwärmt Jenner.

Essen und VIPs

Der Gastro-Bereich im Norden des Kernbereichs bleibt in etwa gleich – hier kommt es im Angebot zu einigen Änderungen. Die 2016 südlich der Hauptbühne aufgebaute VIP-Bühne wird in den Norden verlagert. Damit schließt sie an den Food-Truck-Bereich an.

Bühne

Für das mittlerweile neunte Festival am Traisenufer hat Harry Jenner eine neue Hauptbühne parat: Die 90 Meter breite Mainstage wird durch eine fast 120 Meter breite, geschwungene Bühne ersetzt.

„Grüner“ Gedanke

Für das Green Team sucht Jenner noch Freiwillige. Green Camper werde es wieder zirka 5.000 geben, vermutet Jenner.

Das Festival-Team steckt mitten in den Vorbereitungen für das Spektakel. Harry Jenner geht davon aus, dass von 15. bis 17. August mindestens 120.000 Gäste vor Ort sein werden. „Vielleicht werden es dieses Jahr sogar 130.000 oder sogar 140.000 Besucher.“