Erstellt am 15. September 2015, 06:27

von NÖN Redaktion

Geklärt: Lungenembolie führte zu Sturz. Die Obduktion des 35-jährigen Daniel Kotrnetz hat alle Zweifel beseitigt. Es liegt kein Fremdverschulden beim Sturz vor.

Daniel Kotrnetz verstarb Ende Juli nach mehreren Tagen im Koma. Foto: privat  |  NOEN, privat

Nach dem tragischen Sturz über die Treppe zu seiner Mietwohnung verstarb Daniel Kotrnetz nach einigen Tagen im Koma – die NÖN berichtete:

Laut jetzt vorliegendem Obduktionsbericht konnten keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden festgestellt werden.

„Das Grübeln ist jetzt weg“

Die Familie hatte ursprünglich vermutet, dass es vor dem fatalen Sturz einen anderen Zwischenfall gegeben habe. Was den Angehörigen zu schaffen gemacht habe, war auch das lange Warten auf den Bericht der Autopsie, so Walter Kotrnetz, der Vater des Verstorbenen.

Der Grund war, dass der Professor, der den Bericht erstellt hat, auf Urlaub war. „Das Grübeln ist jetzt weg. Und man hat uns informiert, dass Daniel eine Lungenembolie erlitten hat. Diese Erkrankung ist nicht vorhersehbar“, berichtet Walter Kotrnetz.

Es war also weder der Alkohol, noch hat den 35 Jährigen jemand gestoßen. Er dürfte durch diese plötzlich auftretende Lungenembolie das Bewusstsein verloren und über die Treppe rücklings zu Boden gestürzt sein.