Erstellt am 30. September 2015, 12:21

von Mario Kern

„Glanzstoff“ für Nestroy nominiert. Mitterer-Stück über ehemaligen St. Pöltner Viskose-Hersteller für Theaterpreis vorgeschlagen.

Felix Mitterers »Glanzstoff« ist für den Nestroy nominiert. Im Bild: der Autor mit Landestheater-Intendantin Bettina Hering (l.) und Regisseurin Renate Aichinger. Foto: Mario Kern  |  NOEN, Mario Kern
Das Theaterstück „Glanzstoff“ von Felix Mitterer ist für den Spezialpreis des mittlerweile 16. Nestroy-Preises nominiert.

Im April und Mai diesen Jahres wurde das Stück, inszeniert von Renate Aichinger im Rahmen der Bürgertheater-Schiene des Landestheaters, mehrere Male aufgeführt. An der Aufführung in den ehemaligen Fabrikshallen waren 60 Laiendarsteller beteiligt.

Der Preis wird am 2. November im Wiener Ronacher vergeben. Weiters nominiert sind Maria Bill in "Die sieben Todsünden", inszeniert von Michael Schottenberg für das Volkstheater,  "The Making of Österreich. Eine Revue durch den barocken Museumsquartier-Dachboden", von und mit Austrofred sowie „toxic dreams“ in der Kunsthalle Wien.

Nestroy-Preise: Die Nominierungen

Die bisher feststehenden Sieger sowie die Nominierten für den 16. Nestroy-Preis, der am 2. November im Wiener Ronacher vergeben wird.

LEBENSWERK: Achim Freyer

BESTES STÜCK - AUTORENPREIS: Wolfram Lotz für "Die lächerliche Finsternis", inszeniert von Dusan David Parízek, Uraufführung, Akademietheater

BESTE AUSSTATTUNG: Ivan Bazak für "Johnny Breitwieser", eine Verbrecher-Ballade aus Wien, von Thomas Arzt und Jherek Bischoff (Komponist), Schauspielhaus Wien

BESTE SCHAUSPIELERIN

   · Andrea Jonasson als Mutter in "Am Ziel" von Thomas Bernhard, Theater in der Josefstadt

   · Katja Jung als Betty Aligheri in "Hunde Gottes" von Thiemo Strutzenberger, Schauspielhaus Wien

   · Birgit Minichmayr als Gunhild Borkman in Ibsens "John Gabriel Borkman", Akademietheater in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

   · Elisabeth Orth als die Alte in "die unverheiratete" von Ewald Palmetshofer, Akademietheater

   · Caroline Peters als Ella Rentheim in Ibsens "John Gabriel Borkman", Akademietheater in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

BESTER SCHAUSPIELER

   · Steffen Höld in "Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam" von Daniel Mezger, Schauspielhaus Wien

   · Michael Maertens als Mistingue in Labiches "Die Affäre Rue de Lourcine", erweiterte Neufassung von Elfriede Jelinek, Burgtheater

   · Nicholas Ofczarek als Lenglumé, in Labiches "Die Affäre Rue de Lourcine", erweiterte Neufassung von Elfriede Jelinek, Burgtheater

   · Martin Vischer als Johnny Breitwieser in "Johnny Breitwieser", eine Verbrecher-Ballade aus Wien, von Thomas Arzt und Jherek Bischoff (Komponist), Schauspielhaus Wien

   · Martin Wuttke als John Gabriel Borkman in Ibsens "John Gabriel Borkman", Akademietheater in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

BESTE NEBENROLLE

   · Herbert Föttinger als Sigmund Freud in "Eine dunkle Begierde" von Christopher Hampton, Uraufführung, Theater in der Josefstadt

   · Philipp Hauß als Bote in "Antigone" von Sophokles, Burgtheater, und als Chris in "Das Reich der Tiere" von Roland Schimmelpfennig, Akademietheater

   · Roland Koch als Wilhelm Foldal in Ibsens "John Gabriel Borkman", Akademietheater in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

   · Therese Lohner als Tochter in "Am Ziel" von Thomas Bernhard, Theater in der Josefstadt

   · Matthias Mamedof als Chandebise in Feydeaus "Floh im Ohr", Volkstheater

BESTE REGIE

   · Elmar Goerden mit seinem "Kafka" - Projekt, Theater in der Josefstadt

   · Sebastian Nübling mit "Noise", Koproduktion der Wiener Festwochen mit "junges theater basel", F23 Zusammenbau

   · Simon Stone mit Ibsens "John Gabriel Borkman", Akademietheater in Koproduktion mit den Wiener Festwochen und dem Theater Basel

BESTER NACHWUCHS WEIBLICH

   · Tanja Raunig als Pony Hütchen in Erich Kästners "Emil und die Detektive", Theater der Jugend

   · Stefanie Reinsperger in "Die lächerliche Finsternis" von Wolfram Lotz, Akademietheater

   · Dominique Wiesbauer für die Ausstattung "Das Schwert des Ostens" von Manfred Rebhandl, Rabenhof Theater

BESTER NACHWUCHS MÄNNLICH

   · Alexander Absenger in "Kafka", ein Projekt von Elmar Goerden, Uraufführung, und als Armand Duval in "Die Kameliendame" nach Alexandre Dumas, Theater in der Josefstadt

   · Benedikt Paulun als Max in "Freak" von Rodman Philbrick, in einer Fassung von Sandra Cervik, Theater der Jugend

   · Benjamin Vanyek in "Kafka s Affe oder die Hochzeit des Tieffalls", inszeniert von Nina C. Gabriel in Ludwig Drahoschs Dramatisierung von Franz Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie", ateliertheater Reloaded

SPEZIALPREIS

   · "Glanzstoff" von Felix Mitterer, inszeniert von Renate Aichinger in der Glanzstoff-Fabrik St. Pölten, Bürgertheater des Landestheaters Niederösterreich

   · Maria Bill in Brecht/ Weills "Die sieben Todsünden", inszeniert von Michael Schottenberg, Volkstheater

   · "The Making of Österreich. Eine Revue durch den barocken Museumsquartier-Dachboden", von und mit Austrofred, inszeniert von Yosi Wanunu, Koproduktion von Museumsquartier, Dschungel

   Wien, Kunsthalle Wien, toxic dreams, Tanzquartier Wien und Performing Center Austria

BESTE OFF-PRODUKTION

   · "Gefährliche Liebschaften" nach Choderlos de Laclos, inszeniert von Alexander Pschill und Kaja Dymnicki, Galerie IM ERSTEN

   · "Pension Europa", Text "aktionstheater ensemble" und Claudia Tondl, Konzept und Regie von Martin Gruber, Uraufführung in Koproduktion "Bregenzer Frühling" und Werk X, Werk X - Eldorado

   · "Proletenpassion 2015 ff" von Heinz R. Unger und den "Schmetterlingen", inszeniert von Christine Eder, Werk X - Kabelwerk

BESTE DEUTSCHSPRACHIGE AUFFÜHRUNG

   · "der die mann" nach Texten von Konrad Bayer, inszeniert von Herbert Fritsch, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin

   · "Die lächerliche Finsternis" von Wolfram Lotz, inszeniert von Dušan David Parízek, Uraufführung, Akademietheater

   · "Warum läuft Herr R. Amok?" von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler, inszeniert von Susanne Kennedy, Münchner Kammerspiele

BESTE BUNDESLÄNDER-AUFFÜHRUNG

   · "Anna Karenina" von Armin Petras nach Leo Tolstoi, inszeniert von Susanne Schmelcher, Tiroler Landestheater

   · "Das Missverständnis" von Albert Camus inszeniert von Nikolaus Habjan, Schauspielhaus Graz

   · "Der Sturm" von Shakespeare, inszeniert von Susanne Lietzow, Theater Phönix Linz