Erstellt am 07. Juni 2016, 05:40

von Beate Steiner

Gondeln über Stadt. Linz will wie St. Pölten ein Planetarium bauen, inklusive Seilbahn. Stadler: "Wir sind für alle passenden Ideen offen."

Vorfreude aufs Science-Center: Stadler und Gruber.  |  NOEN, mss St. Pölten
Die niederösterreichische Hauptstadt könnte Vorbild für die oberösterreichische werden. Denn in St. Pölten ist fix, was in Linz gerade diskutiert wird. Die Errichtung eines Science-Centers mit Planetarium nämlich, mit Unterstützung von Werner Gruber, bekannt als „Physiklehrer der Nation“.

Während in Linz derzeit über das Projekt „Keplarium“ diskutiert wird, wird in St. Pölten schon detailliert geplant und an der inhaltlichen Ausrichtung gefeilt. Bis Ende des Jahres soll diese Phase abgeschlossen sein, inklusive Businessplan, Finanzierung und Raumplanung, bestätigt Bürgermeister Matthias Stadler: „Wir wollen uns in dieser Phase Zeit nehmen. Alles, was jetzt nicht bedacht wird, könnte später zu Problemen führen.“

Seilbahn mit kugelförmigen Gondeln

Eine Linzer Idee zum Thema ist zumindest in St. Pölten noch nicht wieder aufgetaucht: Als zusätzliche touristische Aktion soll eine Seilbahn mit kugelförmigen Gondeln in Planetenoptik das Keplarium mit anderen Linzer Sehenswürdigkeiten verbinden, wenn die notwendigen finanziellen Mittel aufgestellt werden. Könnte eine Seilbahn etwa zum Regierungsviertel auch eine St. Pöltner Vision sein?

Bürgermeister Stadler freut sich, dass größere Hauptstädte St. Pölten als Vorbild sehen: „Wir sind für alle Ideen offen, wenn sie ins Konzept passen. In einem schlüssigen Gesamtkonzept wollen wir aber ein echtes Unikat schaffen!“