Erstellt am 11. November 2015, 14:21

von Renate Hinterndorfer

Großalarm in Innermanzing: Sieben Wehren im Einsatz. Am Mittwoch gegen 8.30 Uhr wird die Feuerwehr alarmiert, am frühen Nachmittag ist der Brand im Silo einer Tischlerei in Innermanzing (Bezirk St. Pölten-Land) gelöscht. Sieben Feuerwehren waren ausgerückt.

Silo-Brand in Innermanzing  |  NOEN, FF Innermanzing
Die Feuerwehren Neustift-Innermanzing, Brand-Laaben, Altlengbach, Neulengbach, St. Christophen, Eichgraben und Stössing waren im Einsatz.

Der Einsatz gestaltete sich sehr schwierig: „Wir mussten alles unter Atemschutz machen“, schildert der Innermanzinger Kommandant und Einsatzleiter Martin Kugelberger. Vier bis fünf Leute waren immer mit Atemschutz im Einsatz.

Aufgrund des großen Kamineffektes war ein besonderes taktisches Vorgehen notwendig. Es bestand die Gefahr einer Staubexplosion. Der Brand dürfte auf ein technisches Gebrechen einer Rüttelmaschine zurückzuführen sein, so Kugelberger. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.


NÖN.at hatte in der Früh berichtet:

Der Einsatz gestaltete sich äußerst schwierig, da die Gefahr einer Staubexplosion bestand.  „Wir mussten eine Tür zum Silo aufbrechen“, schilderte ein Feuerwehrmann gegenüber der NÖN. 

Die Einsatzleitung lag in den Händen des Innermanzinger Kommandanten Martin Kugelberger.

Die Feuerwehr war den gesamten Vormittag mit dem Ausräumen des Silos beschäftigt. Es gab zahlreiche Glutnester, die gelöscht werden mussten.

„Die größte Gefahr dürfte gebannt sein“, hieß es seitens der Feuerwehr um kurz nach 11 Uhr.