Erstellt am 26. Mai 2016, 10:44

von Mario Kern

Grünes Licht für „Remise“. Baubewilligung für 20 Millionen Euro teures Wohnprojekt ST. PÖLTEN / 

Vom AK-Platz bei der alten Straßenbahn-Remise zeigt sich Baumeister Christoph Scharinger angetan. „Dieser Vorplatz ist toll geworden, das entspricht unseren Intentionen für das Areal.“ Baustart für die 118 Wohnungen der Genossenschaft soll im Herbst sein.  |  NOEN, Mario Kern

Langsam kommt Bewegung ins Wohnprojekt auf dem Areal der alten Straßenbahn-Remise in der Herzogenburger Straße: Nach gut einem Jahr hat die Wohnbaugenossenschaft Frieden die Baubewilligung für die 118 Wohnungen erhalten – der ursprüngliche Zeitplan wurde dadurch um ein dreiviertel Jahr verzogen. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist ein Jahr aber keine große Sache“, erklärt Baumeister Christoph Scharinger von der Baugenossenschaft Frieden.

Von Behördenseite ist nun die Bahn für den Wohnbau frei: „Damit ist ein Baustart im September oder Oktober realistisch“, so Scharinger. Aktuell bereitet die Genossenschaft die Ausschreibung der Arbeiten für das 20 Millionen Euro teure Projekt vor. Die erste Tranche der Förderung für 73 Wohnungen ist bereits bewilligt. „Bei der Förderung für die restlichen 45 Einheiten gehen wir davon aus, dass diese bei der nächsten Vergabesitzung im Herbst zugesagt wird.“

Projekt soll im Herbst 2018 fertig werden

Nach positiver Zusage aller Fördermittel durch das Land sollen die Spaten im Herbst gesetzt werden. „Damit wäre eine Übergabe an die Mieter im Herbst 2018 möglich.“

An den Eckdaten für das Projekt ändert sich nichts: Für die 118 Wohnungen auf dem 10.000 Quadratmeter großen Areal werden 180 Autostellplätze errichtet. Zudem wird in die seit drei Jahren denkmalgeschützte alte Straßenbahn-Remise ein gastronomischer Betrieb kommen. „Wir sind gerade in Gesprächen mit einem potenziellen Betrieber“, verrät Christoph Scharinger. Nach einem Handelsbetrieb für das Projekt werde noch gesucht, so Scharinger. „Ob Lebensmittel- oder Sportbereich ist gleich. Uns ist nur wichtig, dass wir die 800- Quadratmeter-Fläche möglichst in einem Stück vermieten können und der Mieter sich langfristig deklariert.“