Erstellt am 20. Februar 2016, 09:49

von Nadja Straubinger

Helfer für Kröten werden gesucht. Bei milden Temperaturen könnte Wanderzeit schon Anfang März einsetzen.

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Wenn die Nachttemperaturen über längere Zeit über sechs Grad erreichen, beginnt die Amphibienwanderung manchmal schon Anfang März“, berichtet Gebietsbetreuer Rudolf Klepsch vom Naturschutzbund. Wichtige Wanderstrecken in St. Pölten und Umgebung gibt es auf der L 5102 zwischen Altmannsdorf und Wimpassing, der B 1 in Loosdorf, der L 110 in Kapelln, der L 5188 in St. Georgen und in Michelbach. Entlang der Strecken werden Zäune aufgebaut und Kübel eingegraben. Bei der Wanderung fallen die Amphibien in Kübel und werden dann sicher auf die andere Straßenseite gebracht. Für die Wanderstrecke in Michelbach sucht der Naturschutzbund noch Helfer.

Wie aufwendig die Betreuung ist und was genau zu machen ist, das erklärt der Gebietsbetreuer. „Die Kübel müssen auf jeden Fall täglich in der Früh geleert werden, besser zweimal täglich, vor allem bei Regen“, so Klepsch. Nach Möglichkeit sollten Aufzeichnungen über die Anzahl der wandernden Amphibien geführt werden. Außerdem müsse die Betreuung bis Ende der Wanderzeit gewährleistet sein. Insgesamt dauert diese zwischen vier und sechs Wochen. Für die Zaunbetreuer zu beobachten sind am häufigsten die Erdkröten. „Manchmal auch Springfrösche und Grasfrösche. Molche haben eher höhere Ansprüche an das Laichgewässer und kommen daher eher selten vor“, so Klepsch.

Interessierte wenden sich an den NÖ Naturschutzbund.