St. Pölten

Erstellt am 31. August 2016, 04:15

von Daniel Lohninger

St. Pölten: Reha vor Ort ab Oktober. Lebens.Med-Zentrum bietet erstmals ambulante Rehabilitation für sechs Indikationen.

Das neu errichtete Lebens.Med Zentrum in der Kremser Landstraße nimmt am 10. Oktober seinen Betrieb auf. Angeboten wird hier erstmals in Österreich ambulante Rehabilitation für sechs Indikationen.  |  NOEN, Daniel Lohninger

Der Bau ist fertig, die Vorarbeiten für den Betrieb gehen in die Zielgerade: Österreichs erstes ambulantes Reha-Zentrum für gleich sechs Indikationen geht am 10. Oktober in der Kremser Landstraße in Betrieb. Errichter und Betreiber dieses Zentrums ist die Lebens.Med Gesundheitszentren GmbH, ein Teil der Moorheilbad-Harbach-Gruppe. Partner ist die Pensionsversicherungsanstalt (PV).

„Dieses Angebot ist eine tolle, wohnortnahe Ergänzung zum Angebot in unseren bestehenden Betrieben“, erklärt Geschäftsführerin Karin Weißenböck die Motivation, dieses Zentrum zu errichten.

Als größter Kur- und Reha-Anbieter Niederösterreichs könne die Firmengruppe auf vielen Jahren Erfahrung für alle Indikationen aufbauen und diese in das Pionier-Projekt einbringen. Zielgruppe des neuartigen Reha-Angebotes sind Menschen, die aus beruflichen oder privaten Gründen keine mehrwöchigen Reha-Aufenthalte antreten können.

„Dieses Angebot ist eine tolle, wohnort- nahe Ergänzung zum Angebot in unseren bestehenden Betrieben.“

Karin Weißenböck, Geschäftsführerin

Die Überweisung erfolgt wie bei einem stationären Reha-Aufenthalt durch den Arzt und kann bereits bald beantragt werden. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Anreise vom Wohnort zum ambulanten Reha-Zentrum nicht mehr als 45 Minuten in Anspruch nimmt.

Karin Weißenböck startet mit einem neuartigen Projekt inSt. Pölten.  |  NOEN, privat

Die ambulante Rehabilitation besteht aus fachärztlicher Betreuung, Diagnostik, Beratung sowie einem umfassenden Therapieprogramm. Angeboten wird es für die Bereiche Orthopädie, Kardiologie, Stoffwechsel, Neurologie, Pulmologie und Onkologie. 78 Therapieplätze stehen hier insgesamt zur Verfügung.

Weitere Therapieplätze sind für die sogenannte Phase drei vorgesehen – ein spezielles Programm, das nach einem stationären Reha-Aufenthalt den Erfolg der Rehabilitation langfristig absichern helfen soll. „Durch dieses neu geschaffene Angebot ist es möglich, neben dem Beruf einen bereits erzielten Rehabilitationserfolg zu verfestigen“, unterstreicht der Ärztliche Direktor Johannes Püspök.

Der Standort in der Kremser Landstraße sei ein großes Plus für die Patienten, betont Weißenböck: „Das Lebens.Med-Zentrum liegt zwischen Bahnhof und Universitätsklinikum und ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.“ Wer dennoch mit dem eigenen Pkw anreisen muss, kann in der Tiefgarage direkt unter dem Gebäude parken.

Insgesamt investierte die Moorheilbad-Harbach-Gruppe mehr als fünf Millionen Euro in das neue Zentrum, in dem zwanzig Mitarbeiter beschäftigt sein werden.