Erstellt am 14. April 2016, 12:29

Instandhaltungsarbeiten auf der Weststrecke. Für den Zugverkehr sind durch die Maßnahmen keine Behinderungen zu erwarten.

MDZ (Maschineller Durcharbeitungszug), der für das Verdichten und Planieren des Materials sowie das Einrichten der Gleise sorgt, also die Herstellung einer korrekten Gleislage in Höhe und Richtung beim Schotteroberbau ermöglicht.  |  NOEN, ÖBB

Maßnahmen sichern Qualität der Schieneninfrastruktur

Von 20. bis 23. April werden zwischen Pottenbrunn und Rohr Maßnahmen gesetzt, damit die erforderliche, sichere Gleislage und Funktionalität gegeben und in weiterer Folge ein sicherer und pünktlicher Zugbetrieb gewährleistet bleiben.

Die Hauptarbeit ist die Erhaltungsstopfung im Gleis und in den Weichen – das heißt, Weichenstopfen und Gleisstopfen mit einer Gleisstopfmaschine. Diese hebt das Gleis (Schienen und Schwellen) auf, verdichtet den Schotter darunter und planiert und profiliert den Gleisschotter.

Im Anschluss wird das Gleis von der Maschine wieder millimetergenau vermessen aufgesetzt. Um einen möglichst raschen Bauablauf sicher zu stellen und um die Arbeiten qualitativ hochwertigst auszuführen, finden diese teilweise auch in der Nacht statt.
 

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Um den Zugverkehr im Sinne der Reisenden so wenig wie möglich zu beeinflussen, finden die Arbeiten in der Nacht statt. In einer Aussendung betonten die ÖBB: "Wir sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können." 

Durch die Maßnahmen werde die Qualität der Schieneninfrastruktur gewährleistet. Über die Arbeiten wurde auch eine Anrainerinfo versendet.