Erstellt am 08. Juni 2016, 18:45

von Mario Kern

Jubiläum in Bildern. Sechzehn Künstler zeigen bei "10071986" ihre originellen und emotionalen Arbeiten zur Landeshauptstadt.

Zeigen ihre Sicht auf die dreißigjährige Landeshaupstadt: Ernest Kienzl, Hermann Fischl, Marcus Hufnagl, Wilhelm Schagerl, Hannelore Mann, Herbert Kraus, Linda Partaj, J. F. Sochurek, Evi Leuchtgelb, Claudia Zawadil, Norbert Steiner, Edith Haiderer und Ulrike Ströbitzer, im Bild mit Bürgermeister Matthias Stadler (Mitte).  |  NOEN, Mario Kern

Sechzehn Künstler, sechzehn Zugänge, sechzehn Sichtweisen der noch 30 Jahre jungen Landeshauptstadt: Mit „10071986“ zeigt der St. Pöltner Künstlerbund aktuell eine beachtlich vielfältige Schau zum diesjährigen Jubiläum der Stadt.

Ob in eher klassischen Beobachtungen identitätsstiftender Gebäude oder in Zahlenspielen, Erinnerungen oder aber spielerischen Arbeiten mit Symbolen und optischen Schätzen in der Stadt: Die sieben beteiligten Mitglieder des Künstlerbundes und die neun Gäste zeigen die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksweise, Motive und Zugänge und lassen ihren mitunter intensiven emotionalen Bezug zu ihrer Heimatstadt durchblitzen.

Zum ersten Mal im Kunst:Werk vertreten sind Attersee-Schülerin Ulrike Ströbitzer mit ihrem Werk „Ge(h)weckt“ und Kunststudentin Linda Partaj mit ihrer Zeit- und Ortübergreifenden Sicht St. Pöltens. „Bewährte“ Gäste sind Edith Haiderer, Marcus Hufnagl, Julietta Moari, Florian Nährer, Christina Starzer, Norber Steiner und Claudia Zawadil.

Wichtigkeit für die Stadt

Bei der Präsentation der Arbeiten der sechzehn Künstler betonte Kurator und Künstlerbund-Obmann Ernest Kienzl erneut die Wichtigkeit für die Stadt, sich als Kulturhauptstadt 2024 ins Spiel zu bringen. „Das müsste aber natürlich bald geschehen. Potenzial gibt es hier wirklich viel. Auch Ideen, wie etwa den Austausch mit internationalen Künstlern aus allen Sparten.“