Erstellt am 25. Mai 2017, 12:12

von Beate Steiner

50 Jahre Städte-Partner. Beim Treffen mit Delegationen aus Heidenheim und Clichy wurde die Freundschaft erneuert. Konkrete gemeinsame Projekte sind in Planung.

Handshake der Stadtchefs: Bernhard Ilg aus Heidenheim,St. Pöltens Matthias Stadler und Luc Mercier aus Clichy.  |  NOEN, Steiner

„Es gibt keine einzige Begegnung, an die ich mich nicht gerne erinnere“, bekräftigte Oberbürgermeister Bernhard Ilg die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Heidenheim und St. Pölten. 50 Jahre ist es her, dass die Voith-Mutterstadt ihre Partnerschaft mit dem französischen Clichy auf St. Pölten ausgedehnt hat.

„Hinter der Partnerschaft stehen viele Menschen, diese Freundschaften tragen zum Gelingen eines friedlichen Europas bei“, sagte Bürgermeister Matthias Stadler beim Jubiläumsfestakt im St. Pöltner Rathaus, bei dem die Städteverbindungen mit Unterschrift erneuert wurden. Viele tolle Ideen sind aus dieser Zusammenarbeit schon entstanden, etwa „Youth unlimited“, eine Initiative zum Schüleraustausch.

„Dass die Jugend proeuropäisch bleibt, fußt auf persönlichen Begegnungen"

Überhaupt steht die Jugend im Mittelpunkt der Partnerschaft, denn „dass die Jugend proeuropäisch bleibt, fußt auf persönlichen Begegnungen“, so Bernhard Ilg. Luc Mercier, der Bürgermeister von Clichy, machte dazu gleich einen Vorschlag für ein konkretes Projekt: St. Pölten und Heidenheim könnten einsteigen in das französische Projekt, das benachteiligten Jugendlichen das Erlernen eines Instruments ermöglicht.

Von einem Musikschüler-Austausch mit Konzertbesuch im Gastland könnten dann alle Beteiligten profitieren: „Meine Frau und ich nehmen gern zwei Jugendliche als Gäste auf“, so Mercier.

Der Projekt-Vorschlag aus Frankreich stieß auf offene Ohren bei den österreichischen Freunden, erste konkrete Gespräche zur Realisierung, etwa mit Musikschuldirektor Alfred Kellner, wurden sofort geführt.