Erstellt am 20. Oktober 2015, 15:55

von Freiwillige Feuerwehr

Bezirksfeuerwehr übt für den Notfall. Am Samstag fand die Bereitschaftsübung der 17. Katastrophenhilfsdienstbereitschaft statt. Als Übungsort wurde der Bezirk Lilienfeld gewählt.

Station Menschenrettung aus unwegsamen Gelände, Rettung mittels Kranseilwinde  |  NOEN, BFKDO St.Pölten
Übungsannahme war eine Unwetterfront über dem Bezirk Lilienfeld, die örtliche Kräfte waren bereits mehrere Tage im Einsatz und mussten abgelöst werden. – Ideale Vorraussetzungen für eine KHD Übung. Von den Lilienfelder Feuerwehrkameraden wurden für die Gäste aus St.Pölten drei fordernde Szenarien
vorbereitet.

Szenario Waldbrand/ Löschwasserförderung

Zwei Züge der 17.KHD Bereitschaft mussten eine insgesamt 2000m lange Löschleitung über 300 Höhenmeter querfeldein verlegen.

Neben den Löschfahrzeugen der Feuerwehr wurde auch ein Traktor unterstützend eingesetzt.Nachdem das Löschwasser aus dem Tal auf den Berg transportiert war, war das Übungsziel erreicht.

Personenrettung aus unwegsamen Gelände

 In einer Schottergrube konnte gemeinsam mit der Bergrettung Lilienfeld geübt werden. Nachdem die Übungsstellen als Ablöseszenario geplant waren, übten zwei KHD Züge in zeitlichem Abstand dieselben Lagen.

Neben einem abgestürzten PKW galt es zwei Verschüttete zu retten oder einen verletzten Arbeiter mittels
Kranseilwinde aus der Schottergrube zu retten. 

Szenario Bau eines Zillengliedes, Menschenrettung und Schadstoffeinsatz 

Hier war der Wasserzug gefordert. Mittels zweier mitgebrachter Feuerwehrzillen wurde ein Zillenglied gebaut um den Schadstoffaustritt am Stausee eindämmen zu können. 

Die Menschenrettung bzw. Suche wurde von den örtlichen Kräften aufgrund der besseren Ortskenntnis übernommen. Insgesamt 6 Eingesetzte KHD Züge mit 38 Fahrzeugen und 190 Feuerwehrmitgliedern.

x  |  NOEN, BFKDO St.Pölten

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