Erstellt am 12. April 2016, 06:04

von Wolfgang Wallner

Angst ist kein Lehrmeister. Wolfgang Wallner über schwere Wochen für die Juniors.

Englische Wochen für die St. Pöltner Profis sind immer auch harte Zeiten für die Juniors. Auch wenn Platz zehn nach Komfortzone klingt, ist der Klassenerhalt in der Regionalliga längst nicht fix. Die zweitschwächste Offensive muss zittern – zugleich sollen sich die Jungs weiterentwickeln. Ein Spagat, der kaum zu schaffen ist.

Das Damoklesschwert heißt Relegation, die Gefahr kommt aus dem Burgenland. Dort könnten Mattersburgs Amateure Meister werden – und müssten, da die Zahl der Amateurteams nicht steigen darf, in der Relegation um‘s Ostliga-Ticket kämpfen. Gegen jene „Zweiermannschaft“, die am schlechtesten platziert ist. Momentan wären das Rapids Amateure (Platz 12), doch die Steiner-Elf liegt nur zwei Zähler hinter den St. Pöltner „Welpen“. Noch ein bisschen brisanter macht‘s die Ligenkonstellation. Im Burgenland wird bis 12. Juni Meisterschaft gespielt. Die Relegation könnte erst im Anschluss steigen. Also dann, wenn die St. Pöltner schon längst ihren Urlaub eingeplant haben. Ein Szenario, das es zu vermeiden gilt.

Da helfen nur Punkte und Tor. Und dann gründliche Gespräche, ob am Juniors-Konzept nicht doch noch Feinjustierungen notwendig sind. Denn Abstiegsangst ist nicht der beste Lehrmeister.