Erstellt am 10. April 2018, 04:52

von Mario Kern

Die Spreu vom Weizen trennen. Mario Kern über die zahlreichen Ideen für die Kulturhauptstadt.

Ein klingender Klangturm, eine bessere Anbindung in die Region, Gondelverkehr zwischen Altstadt und Regierungsviertel, ein auffälliges Wahrzeichen in der Stadt – das sind nur einige der Wünsche, die beim ersten KulturForum geäußert wurden. So manche Ideen werden Luftschlösser bleiben, bei anderen Visionen müssen Stadt und Land Mut beweisen um Akzente zu setzen, die Interessierte aus ganz Europa anzulocken vermögen.

Die Herausforderung wird dabei sein, die Spreu vom Weizen zu trennen und einen roten Faden zu finden, mit dem etwas gelingt, das seinesgleichen sucht. Eine eierlegende Wollmilchsau soll und kann die Kulturhauptstadt nämlich nicht werden, auch kein Profilierungsprojekt weniger Experten. Die Einladung an die Bevölkerung, mitzuwünschen und mitzudenken, ist deshalb sinnvoll und enorm wichtig: Nachhaltige Entwicklungen können vielleicht geplant und begleitet werden – mit Hoffnung, Herz und Stolz müssen aber die St. Pöltner ihre Kulturhauptstadt füllen. Nur dann wird sie auch über 2024 hinaus wirken.