Erstellt am 24. Juni 2013, 07:36

Erster Erfolg für Eltern-Initiative. Daniel Lohninger über den ersten konkreten Erfolg von Oswald Grandl & Co.

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Es ist also fix: Der Gemeinderat muss sich mit dem Indoor-Spielplatz auseinandersetzen. Die 1.000 Unterschriften reichen locker aus – für zusätzlichen politischen Rückenwind sorgen die fast 2.000 Unterstützer auf Facebook.
Der erste Erfolg von Oswald Grandl und seinen Mitstreitern ist also erzielt. Sie haben den Stadtpolitikern ihr Anliegen „aufs Auge“ gedrückt.

Aus einer kleinen, ohne parteipolitischen Hintergrund gestarteten Internet-Initiative wurde ein heißes Polit-Thema. Spätestens jetzt müssen sich die Fraktionen deklarieren: Wer ist für die Indoor-Spielewelt und was darf es die Steuerzahler kosten? Diese Frage wird umso brisanter, da sich mittlerweile potenzielle Betreiber mit konkreten Vorstellungen gemeldet haben. Und für sie zählt zuerst einmal die Frage, ob das Einzugsgebiet für eine Spielewelt à la „Family Fun“ in Wien auch in St. Pölten gegeben ist. Ist die Antwort darauf ein „Ja“, beginnt das Ringen um den Standort. Bleibt man im Rathaus auf dem Standpunkt, dass ein Indoor-Spielplatz wie jeder andere Betrieb zu behandeln ist, dann wird die Spielewelt wohl trotzdem entstehen – aber halt wo anders.