Erstellt am 12. April 2016, 05:24

von Daniel Lohninger

Große Ideen blieben aus. Daniel Lohninger mit der Bilanz zum Wahlkampf.

Laut war er, dieser Wahlkampf. Schmerzhaft manchmal auch. Wirklich neue Ideen und Ansätze brachte er hingegen nur wenige. Das liegt zum einen daran, dass in St. Pölten das Neue ohnehin zur Normalität geworden ist – auch ohne Wahlkampf. Das liegt zum anderen aber auch daran, dass die Weichen für die Zukunft in großen Zügen erst vor wenigen Monaten gestellt wurden – unter anderem mit dem Stadtentwicklungskonzept und dem Generalverkehrs-
konzept.

Für den Wahlkampf bedeutete das, dass sich die Diskussionen an Details entzündeten oder an Dauerbrennern wie Wohnen, Sicherheit und Domplatz-Parken. Aber auch darüber kann man trefflich streiten – und das taten die Kandidaten nach Möglichkeit. Mit Kuschelkurs kommt man Matthias Stadler, der als letzter Landeshauptstadt-Bürgermeister über eine absolute Mehrheit verfügt, eben nicht an.

Wer unterm Strich mit seiner Strategie erfolgreich war, wissen wir am Sonntag. Danach sollte die Aufmerksamkeit aber wieder nur einem gelten: der gemeinsamen Arbeit an der
Zukunft unserer Stadt.