Erstellt am 31. Mai 2016, 05:04

von Daniel Lohninger

Gutes Angebot wird genutzt. Daniel Lohninger über den Fahrgast-Zuwachs auf der Westbahnstrecke.

Wer oft mit der Bahn zwischen St. Pölten und Wien unterwegs ist, weiß aus eigener Erfahrung, was die ÖBB-Statistik Schwarz auf Weiß belegt: Die Fahrgäste sind deutlich mehr geworden. Kaum ein Zug, der nicht bummvoll zwischen NÖ-Landeshauptstadt und Bundeshauptstadt verkehrt.

Überraschend ist es nicht, dass sich die Bahn tatsächlich als attraktive Alternative zum Auto etabliert hat. Nicht nur für Pendler, sondern auch für Reisende aus der gesamten Region, die 55 Minuten nach dem Einsteigen in St. Pölten direkt unter der Abflughalle ankommen. Der Zug ist also nicht nur bequemer, sondern auch schneller – und Zeit ist bekanntlich ein kostbares Gut.

Sich zufrieden zurückzulehnen wäre aber jetzt das falsche Signal von ÖBB, Land und anderen. Die Kapazitäten müssen aufgestockt, der Takt sowohl zum Westbahnhof als auch zum Wiener Hauptbahnhof weiter verdichtet und auch der Nachtbetrieb nach 24 Uhr zumindest wieder diskutiert werden. Denn gerade die Erfolgsstory der Westbahnstrecke zeigt, dass die Menschen ein gutes Angebot auch nutzen.

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