Erstellt am 28. Juni 2016, 05:34

von Mario Kern

Bausteine sind da, Bauer fehlt. Mario Kern über das Komitee für die Kulturhauptstadt.

So langsam greift die Begeisterung für eine Bewerbung St. Pöltens als Europäische Kulturhauptstadt 2024 immer mehr um sich – aktuell zeugen davon eine Ausstellung in der Fachhochschule, eine Talkrunde im Vinzenz Pauli und vor allem ein Vorhaben: die geplante Gründung eines Komitees von geneigten St. Pöltnern, die wissen, was sie kulturell an ihrer Hauptstadt haben. Wer Michaela Steiner kennt, weiß, dass es ihr gelingen wird, bei der Besetzung der kulturhauptstädtischen „Taskforce“ prominente Mitglieder an Bord zu holen. Das ist auch gut so: Will die Stadt tatsächlich die Bewerbung wagen, braucht sie jede helfende Hand und Unterstützung auf allen Ebenen.

Die Bausteine für den Erfolg sind bereits vorhanden: kulturelles Angebot auf höchstem Niveau, eine vielversprechende Stadtentwicklung und historische Kulturgüter als Attraktion. Nun muss jemand diese Bausteine so ansprechend anordnen, dass sie einerseits die Jury überzeugen können und andererseits das Land, das auf seine Hauptstadt unumwunden stolz sein sollte.