St. Pölten

Erstellt am 30. August 2016, 02:47

von Claus Stumpfer

Mischung aus Alt und Jung stimmt. Claus Stumpfer über St. Pöltens Handballer und ihre Chancen in der neuen Saison.

Der Kader der St. Pöltner Falken ist klein, der Mangel an Aufbauspielern eklatant und der Gedanke daran sorgt nicht nur bei Trainer Ibish Thaqi für Sorgenfalten. Junge Spieler werden deshalb wesentliche Aufgaben übernehmen müssen, aber das ist auch genau das Ziel der Klubführung.

Gefordert werden von Thaqi nicht Meistertitel und Aufstieg, sondern der Einbau von zwei oder gar drei Talenten in die Mannschaft, wie es im Vorjahr mit Kevin Wieninger gelungen ist. Dass da heuer über den Sommer ausgerechnet Patrik Salfinger seine Karriere beendet hat, schmerzt besonders.

Wichtig war, dass Thaqi zwei Führungsspieler bekommen hat, die bereits sind, ihre Erfahrung an die Jungen weiterzugeben. Ex-Nationalteamspieler Markus Wagesreiter als St. Pöltner Eigengewächs erfüllt diese Rolle perfekt. Dass er als erklärter Publikumsliebling auch noch die Fans ins Sportzentrum NÖ locken wird, ist ein zweites Plus.

Hoffen müssen die Falken, dass die Umbauarbeiten, die im Sportzentrum NÖ unmittelbar vor der Tür stehen, den Spielbetrieb nicht stören. Zumindest für das NÖ-Derby als Auftaktspiel am Samstag (19 Uhr) ist aber alles angerichtet. Thaqi muss nur noch die richtige Mischung aufs Feld schicken.