Erstellt am 18. Mai 2016, 08:06

von Daniel Lohninger

Neues Leben auf dem Voith-Areal. Daniel Lohninger über Schritte zur Belebung der Industrieflächen.

Wenn der Maschinenbauer Voith in St. Pölten in den vergangenen Jahren für Schlagzeilen sorgte, dann waren das vor allem negative. Stellen-Streichungen sowie Produktions-Verlagerungen sorgten dafür, dass aus dem einstigen Flaggschiff der St. Pöltner Wirtschaft ein Unternehmen mit nur mehr 430 Mitarbeitern geworden ist.

Jetzt übernimmt Voith doch noch Verantwortung für den Standort. Der erste Schritt war das Konzept für den Voith-Campus, das die leer stehenden Hallen und Büros wieder füllen, die unbebauten Flächen einer nachhaltigen Nutzung zuführen soll. Die ersten neuen Betriebe hat das bereits auf das Areal gebracht.

Der nächste Schritt könnte jetzt mit der Errichtung der Bezirkszentrale des Roten Kreuzes folgen. Gelingt dieser Deal, dann holt sich Voith damit wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung zurück.

Das ist gut für Voith, aber auch für St. Pölten von Vorteil – nicht zuletzt aufgrund der zentralen Lage. Denn neues, buntes Leben auf dem Voith-Areal ist das beste Rezept gegen eine drohende Industrie-Ruine direkt neben dem Stadtzentrum.