Erstellt am 17. August 2016, 05:37

von Wolfgang Wallner

Einen Tick zu stark für die Liga. Wolfgang Wallner über den SKN und die Konkurrenz.

Wie stark sind sie wirklich, die St. Pöltner Kicker? Diese Frage stellt sich bei den SKN-Männern ebenso wie bei den Frauen. Geht‘s bei den Ladies um die internationale Konkurrenzfähigkeit, müssen sich die männliche Wölfe auf Bundesliga-Ebene beweisen. Das bisherige Abschneiden gibt keinen Anlass zur Panik.

Denn, wie Trainer Karl Daxbacher betont, die Duelle mit den echten Konkurrenten kommen erst. Die heißen wohl WAC, Mattersburg oder Ried. Auch, wenn das mancher SKN-Fan in der Aufstiegseuphorie nicht geglaubt hat. Über Erfolgserlebnisse gegen die direkte Kontrahenten können sich die Wölfe in der Bundesliga festbeißen. Und dann vielleicht auch mal Richtung Vorderfeld schielen. Momentan heißt‘s aber: Träumen verboten, kämpfen und auf den Endzweck spielen.

Die SKN-Frauen starten diese Woche mit einem Auswärtsmatch bei „Vize“ Sturm Graz in die Bundesliga. Ziel ist (natürlich) der Meistertitel. Vor allem aber die Champions League. Auf dieses große Ziel arbeiten die Wölfinnen das ganze Jahr hin.

Dass man die Liga dominiert ist Fluch und Segen zugleich. Um international zu bestehen, muss das Team gefordert werden – möglichst jede Woche.

St. Pöltens Frauen sind zu stark für die Liga. Solche Probleme hätten die Herren gerne...