Erstellt am 17. April 2018, 01:46

von Wolfgang Wallner

Einsamkeit soll ein Ende haben. Wolfgang Wallner über St. Pöltner Klubs in der 2. Landesliga.

Seit dem Abstieg der Wilhelmsburg streift der SC Herzogenburg als letzter „Bezirksmohikaner“ durch die 2. Landesliga West. Die Chancen stehen gut, dass unsere Region ab Sommer wieder doppelt in der zweithöchsten NÖ-Spielklasse vertreten ist. Zum einen ist Herzogenburg mittlerweile auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt. Zum anderen schicken sich die „Raben“ an, sich in oberen Gefilden einzunisten.

Die Truppe von Andreas Gutlederer hat das geradlinige Spiel, das der Coach auch schon in Spratzern erfolgreich propagiert hat, verinnerlicht. Mit drei Siegen in drei Frühjahrsrunden haben die Rabensteiner schon einmal vorgelegt, während die Konkurrenten wie Oberndorf nur mühsam aus den Startlöchern gekommen sind. Der SCR steht in einer Liga, in der praktisch jeder jeden schlagen kann, für Konstanz. Und das könnte am Ende den Ausschlag geben.

Rabenstein ist auch als Spitzenreiter nicht der Favorit. Der Aufstieg wäre ein Zuckerl, aber kein Muss.

Klappt‘s mit dem Aufstieg, ist Rabenstein durchaus zuzutrauen, sich eine Etage höher zu etablieren. Wer durch das Stahlbad Gebietsliga mit extrem hoher Dichte gegangen ist, den kann nichts so schnell erschrecken. Es wäre höchste Zeit, dass die St. Pöltner Einsamkeit ein Ende findet.