Erstellt am 11. April 2017, 05:14

von Wolfgang Wallner

Heiße Aktien in der Hinterhand. Wolfgang Wallner über den St. Pöltner Vertragspoker.

Zu beneiden sind die St. Pöltner nicht. Zum einen geht‘s in der Bundesliga – trotz starker 17 Punkte aus den letzten zehn Spielen – noch immer um den Klassenerhalt. Zum anderen geht‘s um die Zukunft. Zahlreiche Verträge laufen aus. Von Leistungsträgern wie Christoph Riegler und Michael Ambichl. Leicht wird der Job von Sportdirektor Frenkie Schinkels nicht.

Seit seiner Rückkehr in den St. Pöltner Kasten hat Christoph Riegler ohne wenn und aber überzeugt. Der gebürtige Melker gehört zu den Garanten des Frühjahrshoch. Und allzu dicht besetzt ist der Torhütermarkt in Österreich nicht. Dass Rieglers Leistungen Begehrlichkeiten wecken, ist klar. Aber: Der bodenständige Goalie wird nicht dem erstbesten Lockruf erliegen. Riegler weiß, was er beim SKN hat. Nämlich den „Einserstatus“ und mit Thomas Vollnhofer eine starke, aber auch loyale Nummer zwei. Bei Rapid wäre das wohl anders. Auch wenn die kriselnden Grünen einen Rückhalt von Rieglers Format gut gebrauchen könnten.

Riegler, Ambichl, Hartl und Huber: Diese Namen hat Schinkels ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Sprich: Dieses Quartett will der SKN unbedingt halten. Heiße Aktien, die die St. Pöltner da in der Hinterhand haben. Aber sicher keine Spieler, die man kampflos „auf den Markt werfen“ wird…