Erstellt am 06. Februar 2018, 01:24

von Wolfgang Wallner

Schicksalspiel am Samstag. Wolfgang Wallner über das SKN-Duell mit Mattersburg.

Mattersburg gegen St. Pölten: Diese Duelle waren im vergangenen Jahr echte Schlager im Abstiegskampf. Mit einem Happy End für beide Seiten. Heuer sind die Burgenländer – spätestens seit dem 1:0 gegen Sturm Graz – aus dem Schneider. Für den SKN St. Pölten ist‘s wohl ein Spiel der letzten Chancen.

Zum einen sportlich: Gewinnt man daheim gegen den Tabellenachten nicht, dann kann man schon in allen Ruhe die Vorbereitung auf die Relegation starten. Wolfsberg kann – das hat sich zum Auftakt gezeigt – gegen viele Teams einen Punkt „ermauern“ oder einmal einen Lucky Punch landen. Dass das der SKN auch kann, harrt noch eines Beweises.

Zum anderen: Ein Schicksalsspiel auch in Sachen Glaubwürdigkeit. Es geht aufwärts, der Weg stimmt – in Dauerschleife bemühte sich der SKN, die Hoffnung am Leben zu erhalten. Wenn jetzt gegen Mattersburg der Rasen nicht brennt, wenn sich die Wölfe am Feld nicht zerreißen, dann wird die offizielle Kommunikationsschiene noch einen Tick weniger glaubwürdig. Ohnehin steht die Außendarstellung auf tönernen Füßen – wie auch die zumindestens unglückliche Erklärung des Sportdirektors zum Abgang von Jugendleiter Willi Schmircher suggeriert. „Wir gehören in die Bundesliga“, sagt der SKN. Den Worten müssen Taten folgen.