Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:48

von Claus Stumpfer

Zwei Konzepte aus der Krise. Claus Stumpfer über die neuen Wege in Neu- und Altlengbach.

Neulengbachs Obmann Josef Zenleser bastelt derzeit intensiv am Kaderumbau. Den Finger gebrochen hat er sich aber nicht dabei. „Hin und wieder mach ich doch auch noch etwas anderes, bin dabei aber offenbar auch nicht geschickter“, meinte er am Weg zum Krankenhaus mit dem üblichen „Zenleser-Schmäh“ — trotz Schmerzen.

Schmerzen bereitete ihm natürlich auch das Zusehen bei seiner Mannschaft im Herbst. Und das vielleicht in seiner letzten Saison in der Verantwortung als Obmann! Zenleser, der bei Neulengbach vom Spieler, über den Trainerjob bis zum Obmann alles gemacht hat, würde sich wahrlich Besseres zum Abschied verdienen. Ob Trainer Neven Mrdalj tatsächlich den Turnaround im Frühjahr schafft, bleibt abzuwarten. Wie schon in seiner letzten Amtszeit als Trainer hat er sich nun wieder seinen Sohn als Stürmer zur Unterstützung geholt. Schon einmal klappte dieser Schachzug hervorragend. Aber ob das „Wunder“ wiederholbar ist?

Ganz anders ist die Herangehensweise in Altlengbach. Dort wird der Weg aus der Krise mit einem völlig neuen „Besen“ gesucht. Ein Trainer ohne Bezug zur 2. Klasse Traisental oder gar Mannschaft soll’s richten. Man darf gespannt sein, welches Konzept besser greift.