Erstellt am 10. Dezember 2015, 11:58

von Beate Steiner

Kulturbelebung für Stadt und Land. St. Pöltner Stadtmuseum und ehemalige Synagoge jetzt Partner des Fördervereins Kulturbezirk, Martina Amler neue Obmannstellvertreterin.

Der Förderverein mit Obmann Lothar Fiedler (M.) und seinen Stellvertreterinnen Martina Amler und Karoline Salzer (5. und 7. v. l.). Foto: privat  |  NOEN, privat
Der Förderverein Kulturbezirk ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Kultureinrichtungen des Landes und der Stadt, er lädt zu speziellen Veranstaltungen in allen Mitgliedsbetrieben. Und von denen gibt es jetzt zwei neue: Mit dabei neben Festspielhaus, Landesmuseum, Landestheater, Landesbibliothek und Bühne im Hof sind jetzt auch das St. Pöltner Stadtmuseum und die ehemalige Synagoge.

Journalist Rath gab Einblick in sein bewegtes Leben

„Es gibt Bewegung in der Museumslandschaft“, weiß Thomas Pulle, der Leiter des Stadtmuseums, „daher waren wir interessiert, das Stadtmuseum in den Förderverein einzubinden.“ Erste Angebote gab es schon dieses Jahr, etwa eine Führung von Fördervereinsmitgliedern und eine Präsentation der laufenden Ausstellung „St. Pölten 1945“ mit rund 100 kulturinteressierten Teilnehmern.

Auch das Institut für jüdische Geschichte, das in der ehemaligen Synagoge beheimatet ist, hat schon zu einem interessanten Abend für Fördervereinsmitglieder geladen: Der legendäre jüdische Journalist Ari Rath gab Einblick in sein bewegtes Leben, Martha Keil, Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte, moderierte die Veranstaltung.

Der Förderverein Kulturbezirk ist seit seiner Gründung vor 12 Jahren kontinuierlich gewachsen, zählt heute über 560 Mitglieder. Lothar Fiedler hat seit der letzten Generalversammlung eine neue Stellvertreterin: Neben Karoline Salzer unterstützt Martina Amler den Obmann statt Johannes Reichl bei seinen Aktivitäten.