St. Pölten

Erstellt am 26. August 2016, 02:22

von Mario Kern

Ideen-Pool füllt sich. Gruppe könnte bereits im September erste Konzepte und Liste für das Proponenten-Komitee präsentieren.

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Zwei interne Treffen hat es bereits nach der ersten öffentlichen Diskussion zur Kulturhauptstadt Ende Juni im Vinzenz Pauli gegeben. Dabei hat die Gruppe rund um Michaela Steiner, Klaus-Michael Urban, Susanne Wolfram, Jakob Redl und Christoph Lind zahlreiche Ideen zusammengetragen und eine To-do-Liste für die nächsten Monate erarbeitet. „Unsere Ansammlung an Ideen wächst und wächst“, betont

Michaela Steiner. „Wir können sie aber derzeit noch nicht der Öffentlichkeit präsentieren.“ Nach den Besprechungen des Kern-Teams und zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung ist Steiner mehr denn je überzeugt, dass großes Interesse an einer Bewerbung St. Pöltens als Europäische Kulturhauptstadt 2024 herrscht. Großen Schwung in die Sache soll noch das Proponenten-Komitee bringen, das Michaela Steiner aufstellen will.

„Da schöpfen wir aus einem guten Fundus. Das Komitee wird gut durchmischt sein mit Mitgliedern aus verschiedensten Ebenen. Vor allem werden es engagierte Leute mit großem Interesse an der Sache sein – Unterstützer, Mitarbeitende und Ideenlieferanten.“ Die interne Abstimmung, wer für das Komitee kontaktiert wird, läuft noch. „Wir können also noch keine Namen nennen.“

Puzzleteile fügen sich bald zusammen

Das könnte möglicherweise nicht mehr lange dauern. „Im September wollen wir unsere Puzzle-Teile nach Möglichkeit beieinander haben“, erklärt Klaus-Michael Urban. Dann könnte das Team erneut an die Öffentlichkeit treten –  mit ersten Ideen und konkreter Vorgehensweise. „Bislang haben wir mit frei:raum, Vinzenz Pauli,
Lames und Verein Sonnenpark bereits einige Institutionen mit an Bord.“