Erstellt am 13. Januar 2016, 18:08

von Mario Kern

Mehr Besucher für die Moderne Kunst. DOK-Gäste sind erneut mehr geworden. Leopold Kogler hält an Erfolgskonzept fest und setzt auch auf Kooperationen.

„vier.fach“ im DOK: Leiter Leopold Kogler (l.) sowie die Künstler Lisa Thurner, Peter Neuwirth, Hermine Karigl-Wagenhofer, Thomas Laubenberger-Pletzer (4. bis 7. v. l.), im Bild mit den Stadträten Ulrike Nesslinger und Robert Laimer, Landesmuseums-Leiter Carl Aigner (r.).  |  NOEN, Sonja Dürnberger

Knapp 7.000 Freunde zeitgenössischer Kunst haben im Vorjahr das Dokumentationszentrum für Moderne Kunst (DOK) besucht. Um ganze 1.000 mehr als 2014 und um 3.000 mehr als vor fünf Jahren, als Leopold Kogler die Leitung übernommen hat. Den vermehrten Andrang empfindet Kogler als „sehr zufriedenstellend“ und als Bestätigung der Programmierung in den letzten Jahren.

Diesem Konzept bleibt Kogler auch 2016 treu: Den Anfang macht „vier.fach“, eine Gruppenausstellung (zu sehen seit vergangener Woche), gefolgt von „Leinwand 4.0“ mit oberösterreichischen Künstlern (ab 12. Februar) und der Ausstellung „Mal*pur (nach) West“ (ab 18. März) mit sieben Kunstschaffenden aus Vorarlberg. „Diese Kooperationen mit Künstlern aus anderen Bundesländern ist mir wichtig“, so Kogler. Wichtig ist dem Präsidenten der NÖ Kunstvereine auch die Ausstellung „Oswald Huber und die Niederösterreicher“ (ab 2. September), in welcher er seinem ehemaligen Professor an der Hochschule für angewandte Kunst Tribut zollt und dessen berühmtesten niederösterreichischen Schüler mit ins Boot holt.

Neue Ansätze in Sachen dreidimensionaler Kunst darf man bei „In den Raum“ (ab 3. Juni) erwarten, bei welcher jeweils ein Künstler der NÖ Kunstvereine räumliche Kunst zeigt. Das aktuelle DOK-Jahr beschließt dann traditionell die Schau der „NÖ Kulturpreisträger (ab 18. November). Zur 50-jährigen Historie des Landesverbandes und des DOK erscheint zudem im Mai eine eigene Publikation.