Erstellt am 25. April 2016, 07:58

von NÖN Redaktion

Mit frischen Blüten zum Frequency. Dickes Börsel fiel auf, 23-Jähriger landete nun vor Gericht.

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„Im Darknet habe ich das Falschgeld bestellt“, sagt ein 23-Jähriger aus Deutschland im Prozess am Landesgericht St. Pölten. Auf dem illegalen Marktplatz im Internet kaufte er sich 70 Stück gefälschte 50-Euro-Scheine, geliefert wurden die Blüten dann frei Haus.

„Sie wollten sich das Leben erleichtern“

Beim Frequency-Festival in St. Pölten im Vorjahr wollte der Student die Falsifikate an den Mann bringen, geglückt ist ihm das aber nicht. Bei der Personenkontrolle machte einen Securitymänner seine dickes Geldbörserl stutzig und der 23-Jährige flog auf.

Vor Richterin Doris Wais-Pfeffer ist der junge Mann nun umfassend geständig. „Sie wollten sich mit Falschgeld das Leben erleichtern“, wettert die Richterin und verhängt über den bislang Unbescholtenen wegen Verbrechens der Geldfälschung 15 Monate bedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.