Erstellt am 29. Januar 2016, 21:18

Mord in Reichgrüben: Obduktionsbericht fertig. Das Obduktionsergebnis steht nun fest. „Das Opfer wurde mit zwei Messerstichen im Brustbereich attackiert, der Tod ist durch Verbluten eingetreten“, bestätigt die St. Pöltner Staatsanwältin Michaela Schnell auf NÖN-Anfrage.

 |  NOEN, Manuela Mayerhofer

Die Stiche wurden von oben nach unten gesetzt, beim sichergestellten Küchenmesser handelt es sich um die Tatwaffe. Dass die Verdächtige –  wie in einigen Medien berichtet – geständig sei, bestätigt Schnell nicht, denn: „Die mutmaßliche Täterin gab laut ihrer Verantwortung an, dass dies im Zuge eines Gerangels passiert sei.

Jetzt muss man aber diese Angaben mit dem Obduktionsergebnis in Einklang bringen “, betont Schnell. Derzeit gehe man, so die Staatsanwältin, „von einer Beziehungstat aus.“ Opfer und Täter standen in einem Naheverhältnis. Das Gericht wird voraussichtlich bis morgen entscheiden, ob die U-Haft verhängt wird.

NÖN.at berichtete: