Erstellt am 25. März 2016, 04:34

von Mario Kern

Musikalische Reise mit "Eine Welt Chor". Gerald Huber-Weiderbauer startet Chor-Projekt für hier geborene, zugereiste und vorübergehende St. Pöltner.

Offene Ohren für die verschiedensten musikalischen Beiträge hat Gerald Huber-Weiderbauer. Mit seinem „Eine Welt Chor“ lädt er ab 16-Jährige im Festspielhaus zum Musizieren. Einen ersten Workshop gibt es Mitte April  |  NOEN, fotodiaz.com

Kreativer Ausdruck ohne sprachliche Barrieren steht beim "Eine Welt Chor" im Mittelpunkt: Beim weltoffenen Projekt im Festspielhaus sollen St. Pöltner einander musikalisch begegnen. „Ganz egal, ob diese St. Pöltner hier geboren wurden, zugezogen sind oder vorübergehend hier wohnen“, schildert Bauchklang-Musiker Gerald Huber-Weiderbauer, der das Projekt aus der Taufe gehoben hat. „Die Idee habe ich schon länger mit mir herumgetragen.“

Willkommen seien Menschen jedweder Nation und Kultur ab 16 Jahren, gezielt angesprochen werden auch geflüchtete Menschen. Die musikalische Ausrichtung pendelt zwischen Folklore, Beatboxing und anderen modernen Klangmöglichkeiten.

"Kein gewöhnliches Chorprojekt"

Den Projekt-Anfang macht ein zweitägiger Workshop am 16. und 17. April (Anmeldung per Mail an kulturvermittlung@festspielhaus.at). „Dann wollen wir schauen, wie viele Leute sich finden, um ab Herbst monatlich zwei Proben zu organisieren“, so Huber-Weiderbauer, der seit über fünf Jahren mit Flora Königsberger (sie wird auch beim neuen Projekt dabei sein) den Chor 50plus im Festspielhaus leitet. Unterstützt wird der „Welt-Chor“ vom städtischen Büro für Diversität und vom Festspielhaus.

Das Projekt sei kein gewöhnliches Chorprojekt, vielmehr ein „Raum für Musik und Stimme“, erklärt Huber-Weiderbauer. „Wir wollen dabei nicht nur lehren, sondern auch lernen, und eine Plattform für eine Erweiterung des Horizonts bieten. Musikalisch und menschlich.“