Erstellt am 09. Februar 2016, 04:13

von Manuela Mayerhofer

Nach Mord-Alarm: Warten auf Gutachten. Schriftliche Berichte von Obduktion und Tatortermittlungen werden in wenigen Wochen vorliegen. Die Tatverdächtige ist in U-Haft.

In diesem Haus in Reichgrüben 4 haben sich am vergangenen Donnerstagmorgen dramatische Szenen abgespielt. Der Leichnam von Reinhard K. wurde erst am Abend von der Polizei dort entdeckt. Foto: Manuela Mayerhofer  |  NOEN, Manuela Mayerhofer

Nach wie vor traumatisiert sind die Einwohner der kleinen Ortschaft Reichgrüben nach dem Mordalarm vor einer Woche. Wie die NÖN berichtete (

und unten) verblutete der 38-jährige Reinhard K. nach zwei Messerstichen im Haus Reichgrüben 4.

„Es ist zumindest der erste Mord seit Menschengedenken, ich kann mich nicht erinnern, dass es in Pyhra einen Mord gegeben hat“, meint ein alteingesessener Dorfbewohner.

Gerangel soll zu Stichen geführt haben

Die mutmaßliche Täterin Petra W. wurde in Untersuchungshaft genommen. Die 32-Jährige hat, laut eigenen Angaben, von einem alkoholbedingten Streit erzählt, der in einem Gerangel endete und letztlich zu den  Messerstichen geführt hätte. 

Aktuell gebe es keine neuen Erkenntnisse räumt Michaela Obenaus von der Staatsanwaltschaft St. Pölten ein. „Das Gesetz sieht vor, dass 14 Tage nach Verhängung der U-Haft eine Haftverhandlung durchgeführt wird, dabei wird geprüft, ob der Haftverdacht noch vorliegt“, so die Staatsanwältin.

Derzeit, so Michaela Obenaus, warte man auf die Ergebnisse der Tatortuntersuchungen, sowie das schriftliche Gutachten der Obduktion. Mit den Ergebnissen rechnet man in rund vier Wochen.

NÖN.at hatte berichtet: