Erstellt am 05. Oktober 2015, 07:52

von Maria Prchal

„Native Speakers“ in St. Pölten ausgebildet. Anglophone Studenten nahmen am Einführungsseminar für Fremdsprachenassistenten teil. Besuch der US-Botschafterin inklusive.

Bernhard Rychetsky, Daphne Paul, Hanna Malhonen vom Bildungsministerium, Gabriele Bajalan von der BHAK/HAS St. Pölten, Seminarleiterin Karin Widermann, Kurt Allabauer, Jürgen Hörmann von der Fulbright Commission, Hannes Moser von der BHAK/HAS St. Pölten und Marina Bacher mit der US-Botschafterin in Wien Alexa Wesner (3. v. r). Foto: Maria Prchal  |  NOEN, Prchal

Wie lernt man besser eine Sprache als von Muttersprachlern selbst? Nach diesem Prinzip kommen jedes Jahr Fremdsprachenassistenten in die Klassen und begleiten die Schüler auf ihrem Weg, Englisch zu lernen.

Stadtführung und Landhaus-Besuch zur Abrundung

Nach Jahren in der Steiermark wurde das Einführungsseminar für die nach Wien, in die Steiermark, ins Burgenland und nach Niederösterreich zugewiesenen „teaching assistents“ jetzt wieder im Hippolythaus St. Pölten gehalten.

Neben Vorträgen rundete eine Stadtführung oder auch ein Besuch im Landhaus mit offiziellem Empfang die fünftägige Veranstaltung ab. Zum Abschluss trat eine Volkstanzgruppe der Volkskultur NÖ auf.

„Nimm ein Stück von Österreich mit nach Hause“

Ein besonderes Highlight war der Besuch der US-amerikanischen Botschafterin Alexa Wesner, vor allem, da über 60 der Teilnehmer aus den USA kamen. „Es geht um die Wertschätzung anderer Kulturen“, lobt Wesner den Völkeraustausch und gab den Studenten mit auf den Weg: „Teile ein Stück von Amerika und nimm ein Stück von Österreich mit nach Hause.“

Kurt Allabauer, Leiter für Internationales an der Pädagogischen Hochschule NÖ betonte, dass durch dieses Programm der „internationale Ruf eines kleinen Landes“ gestärkt werden könne.

Als Kulturtipp riet die Botschafterin den jungen Menschen, das Festspielhaus zu besuchen: „Es gibt faszinierende Events mit amerikanischen Künstlern — so check it out.“