Erstellt am 22. April 2016, 14:33

von Manuela Mayerhofer

Nemetz baut Motel und „Panorama-Rest“. emetz-Fleisch investiert sieben Millionen Euro in den Ausbau. Entstehen werden auch ein Gastronomiebetrieb und ein Motel.

Die Familie Nemetz präsentiert die Pläne Bürgermeister Johann Hell, mit Hans Christian nemetz, Simona nemetz, Monika Nemetz-Roither und Johann Nemetz (v.l.)  |  NOEN, Manuela Mayerhofer

Neuland betritt Nemetz-Fleisch mit der sechsten Erweiterung am Standort Böheimkirchen: Auf weiteren 1,4 Hektar schräg gegenüber vom bestehenden Betrieb wird ein Motel, ein Panoramarestaurant sowie der Nemetz-Markt und das Bistro neu errichtet werden.

„Derzeit werden die Planungen mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Der Bedarf sei gegeben in Böheimkirchen gebe es keine freien Zimmer. „Gäste weichen in Bettenbetriebe nach Altlengbach oder St. Pölten aus“, erklärt Johann Nemetz. Zudem sei der Standort neben der Autobahn prädestiniert um ein Angebot für Durchreisende.

Das Motel soll in der ersten Ausbaustufe mit 40 Doppelzimmern ausgestattet sein. Neben Motel und Panoramarestaurant wird auch ein eigener Kinderspielplatz sowie eine Hundeauslaufzone errichtet.

Marktlücke Gästezimmer wird abgedeckt

Für das Panoramarestaurant gebe es neue Konzepte, so Monika Nemetz-Roither: „Es soll bodenständige, regionale Speisenangebote geben, aber auch auf die trendige neue Küche wollen wir nicht vergessen.“ Man wird von dem Panoramarestaurant einen Ausblick bis nach St. Pölten, Tulln und ganz Böheimkirchen überschauen können.

Begrüßt wird die Expansion sowie der Abdeckung einer „Marktlücke“ durch das Motel auch von der Gemeinde. „Wir freuen uns, dass das Unternehmen weiter ausbaut und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Böheimkirchener Infrastruktur schafft“, betonte Bürgermeister Johann Hell.

Es werden zehn weitere Arbeitsplätze entstehen - der Personalstand am Standort Böheimkirchen wird danach 140 Mitarbeiter aufweisen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt sieben Millionen Euro. Der Baubeginn wird voraussichtlich im Herbst 2016 erfolgen. Näheres über das aufwendige Projekt lesen Sie in der nächsten Ausgabe der NÖN St. Pölten.
 

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